Pfullendorf Der Bürgerbus in Pfullendorf ist eine Erfolgsgeschichte

Der Betreiberverein hat sich zur Mitgliederversammlung getroffen und berichtet von mehr als 14 000 Fahrgästen. Papiertickets wird es künftig keine mehr geben: Die Nutzer werden mit einem Tablet erfasst.

Mit 14 140 beförderten Fahrgästen ist der Bürgerbus auch 2015 auf der Erfolgsspur gefahren. 41 410 Kilometer wurden von den 27 Fahrern dabei zurückgelegt, wie Hartmut Dinter, Vorsitzender des Bürgerbusvereins, bei der Mitgliederversammlung im „Deutschen Kaiser“ berichtete. Er lobte auch ausdrücklich das gute Miteinander mit der Stadtverwaltung. Mit Genugtuung stellte der Vorsitzende fest: „Der Bürgerbus ist eine Erfolgsgeschichte.“

Unterstützung komme immer wieder aus der Bevölkerung. Dinter berichtete von einer 90-Jährigen, die ein Geldgeschenk der Stadt zu ihrem Geburtstag an den Bürgerbusverein weitergereicht und ihrer Hoffnung Ausdruck gegeben hatte, dass sie noch möglichst lange mitfahren könne. Gebessert hat sich die Situation in Bezug auf die Fahrer. Zwei neue werden demnächst zum Team stoßen. „Aber wir freuen sich über jeden, der sich beim Bürgerbus hinters Lenkrad setzt“, stellte Dinter fest. Von einem nicht berauschenden Kassenstand berichtete Kassierer Wolfgang Biggel. Man sei aber zufrieden. Im Namen der Kassenprüfer empfahl Charly Fehrenbacher die Entlastung.

Stadtkämmerer Michael Traub stellte betreffs des neuen Busses fest: „Wir sind auf die Zielgerade eingebogen.“ Bereits 2015 waren 80 000 Euro im städtischen Haushalt für die Neuanschaffung eines Busses eingestellt worden. Wegen Antragsfristen für Zuschüsse hat es im vergangenen Jahr aber nicht mehr für eine Bestellung gereicht. Immerhin erfüllt Pfullendorf in diesem Jahr auch die Bedingungen für eine zusätzliche Förderung des Landes, so dass mit insgesamt 30 000 Euro Zuschuss für einen Niederflurbus zu rechnen ist. Der soll dann im Herbst in Betrieb gehen.

Nach kontroverser Diskussion wurde bei nur einer Gegenstimme beschlossen, Mitglied im Landesverband „Pro Bürgerbus“ zu werden. Und eine technische Neuerung wird eingeführt: In Zukunft gibt es aus Kostengründen keine Papiertickets mehr. Fahrgäste werden mittels eines Tablet-Computers digital erfasst. Ein Display zeigt auch die nächsten Haltestellen nebst Abfahrtzeiten an und macht den Fahrer darauf aufmerksam, ob er pünktlich ist.

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