Pfullendorf CDU-Stadtverband Pfullendorf geht optimistisch ins Wahljahr

Der der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes informierte Bundestagsabgeordneter Lothar Riebsamen über aktuelle Themen.

Im Schnellgang erledigten 31 Mitglieder des CDU-Stadtverbandes bei der Hauptversammlung im Gasthaus "Lamm" die Wahl des Gesamtvorstandes, denn ab 20 Uhr wollte Bundestagsabgeordneter Lothar Riebsamen die Parteibasis über aktuelle Themen informieren. Entsprechend der Satzung musste geheim gewählt werden, sodass Wahlleiter Thomas Kugler und die Zählkommission zu tun hatten, dabei wurde Stadtverbandschef Roland Brucker mit 100 Prozent für zwei Jahre im Amt bestätigt. Seine langjährige Stellvertreterin Gisela Hanßler verzichtete auf eine erneute Kandidatur und Nachfolger wurde Claus Bixler, der sich mit Winfried Potrzeba und Jochen Schmidt die Arbeit teilt. Der wiedergewählte Kassierer Markus Schmid war dann der einzige Jubilar, den Brucker für seine langjährige Parteizugehörigkeit auszeichnen konnte, die übrigen 19 auf der Ehrungsliste waren nicht anwesend. Als Schwerpunkte der politischen Arbeit definierte der Vorsitzende die anstehende Bundestagswahl, um dann die Kommunalwahl 2019 mit einer guten Mannschaft zu bestreiten. Helfen kann dabei die gut gefüllte Kasse mit rund 26 000 Euro. Besonders helfen soll bei der Bundestagswahl am 24. September das CDU-Wahlprogramm, wie der amtierende Abgeordnete für den Wahlkreis "Bodenseekreis", Lothar Riebsamen, im Anschluss erläuterte. Ein Schwerpunktthema ist die innere Sicherheit und die Vorkommnisse in Hamburg zeigten dabei das Ergebnis von rot-rot-grüner Politik. Es dürfe keine "No-Go-Zonen" in Deutschlands Städten geben, forderte Riebsamen. Bei der Pflege habe man mit der Förderung von Tages- und Kurzzeitpflege viel zur Entlastung der pflegenden Angehörigen erreicht, erklärte der Gesundheitsexperte.

Der Solidarzuschlag soll bis Ende der neuen Legislaturperiode abgeschafft und die Förderung der Familien durch 25 Euro zusätzlichem Kindergeld und einem Baukindergeld von 1200 Euro erreicht werden. Bei der europäischen Verteidigungspolitik sieht er keine gemeinsame Armee und bei den Flüchtlingen fordert er eine bessere Verteilung in Europa. Zentral für den Bestand der EU ist für ihn die deutsch-französische Zusammenarbeit.

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