Pfullendorf Bürgerbus befördert 30 000. Fahrgast

Jubiläumsfahrgäste erhalten Freikarten und der Verein sucht weitere Fahrer

Große Freude bereitete es der ehrenamtlichen Bürgerbus-Fahrerin Erika Zybarth, den 30 000. Mitfahrer im Pfullendorfer Bürgerbus auf seiner Einkaufstour befördern zu dürfen. Am Vormittag des 28. Dezember war abzusehen, dass am Nachmittag wohl die neue Jubiläumszahl erreicht werden könnte. Also war Gerhard Hoffmann mit der Kamera bereit und am Melanchthonweg stieg die Vereinsvorsitzende Gisela Franke mit den Geschenkgutscheinen zu.

Dann war es an der Haltestelle „Kellerweg“ soweit: Mit seiner Mutti und seiner vierjährigen Schwester Dilara stieg der achtjährige Engin Efe ein und erhielt als stolzer Besitzer der Fahrscheinnummer 29 999 fünf Freifahrscheine der Stadt. Die Familie wollte mit zum Sonnenrain fahren. Den Fahrschein Nummer 30 000 erhielt Edmund Kramer. Der 63-Jährige hatte seine Einkäufe erledigt und wollte nun mit dem Bus zurück zum Obertor. Der überraschte Fahrgast erhielt zehn Freifahrscheine der Stadt. Als Mitfahrerin Nummer 30 001 war Rosa Paul an Bord. Die 82-Jährige fuhr mit ihren Einkaufstaschen nach Hause bis zur Stadtbücherei mit. Auch sie erhielt fünf Freifahrscheine. Selbstverständlich musste das freudige Ereignis durch ein Foto dokumentiert hatte. Die Begleiter mussten ganz schnell aussteigen, denn im Handumdrehen war der Bürgerbus an diesem ereignisreichen Tag voll besetzt.

„Die Stadt und der Bürgerbusverein von Netzwerk 50 plus bedanken sich bei allen Mitfahrern, die diesem Projekt Bürger fahren für Bürger nach nunmehr etwas mehr als drei Jahren zum Erfolg verholfen haben“, erklärte Vereinsvorsitzende Gisela Franke. Sie hofft mit ihren Mitstreitern, dass dieser Service von der Bevölkerung weiter so großen Zuspruch erfährt, wobei die Verantwortlichen händeringend nach weiteren Fahrern suchen.

Im Gespräch mit dem SÜDKURIER vor wenigen Tagen hatten Franke und Peter Schramm auf die schwierige Personalsituation des Bürgerbus-Projektes hingewiesen. Mehrere der derzeit 26 Fahrer müssten gesundheitsbedingt aufhören und um den derzeitigen Betrieb in vollem Umfang aufrecht zu erhalten, benötigt man neue Freiwillige.

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