Pfullendorf Beim Kinderball der Pfullendorfer Stegstrecker-Zunft toben kleine Narren ausgiebig

Rund 500 kleine Mäschgerle genießen ein buntes Programm in der Stadthalle.

Pfullendorf – Da wackelten die Wände der Pfullendorfer Stadthalle: Rund 500 kleine Narren feierten am Samstagnachmittag einen bunten Kinderball. Zuvor war der Nachwuchs in einem närrischen Lindwurm vom Marktplatz zur Halle gezogen. Die frostigen Temperaturen schienen den Mädels und Jungs nichts auszumachen, sie hüpften und tanzten durch die Straßen und jubelten den Zuschauern zu, die am Umzugsweg den kunterbunten Haufen bestaunten.

In der Halle konnten sich die kleinen Narren ordentlich aufwärmen. In witzigen Kostümen spielte die Stadtmusik auf der Bühne; die närrischen Töne luden zum Tanzen und Springen ein. Danach übernahmen die Hänsele das Zepter, die Gruppe der Narrenzunft Stegstrecker, die traditionell den Kinderball ausrichtet. Mit viel Humor und Charme führten das Moderatoren-Duo Stefanie Schwichtenberg und Daniel Schwendemann durch das bunte Programm. Für die Kinder stand bei den witzigen Spielen traditionell vor allem viel Bewegung auf dem Programm. Die passende Musik dazu lieferte wieder Reinhold Hospach, der das rote Pferd wiehern und Wickie das Segel fest anziehen ließ. "Ich finde das Tanzen am Schönsten", verriet denn auch die sechsjährige Mia mit vor Anstrengung und Freude geröteten Wangen auf der Tanzfläche auf der Bühne.

Das Schnappen nach der knusprigen Brezel ist ein echter Hit beim Kinderball. Hier hat Jessica Vollmer den kleinen Liron an der Angel, der begeistert sein Glück versucht.
Das Schnappen nach der knusprigen Brezel ist ein echter Hit beim Kinderball. Hier hat Jessica Vollmer den kleinen Liron an der Angel, der begeistert sein Glück versucht. | Bild: Stefanie Lorenz

Mit Feuereifer waren die kleinen Prinzessinnen, Cowboys, Star-Wars-Krieger, Katzen und Einhörner mit dabei, als es galt, die leckeren Brezeln von den Stäben der Hänsele zu schnappen. Die Beute wurde natürlich gleich weggeknuspert. Das Fasnets-Quiz leitete in diesem Jahr Nadine Hiestand von den Schalweibern, die ihren 20. Geburtstag feiern dürfen. "Was benutzt der Schneller zum Schnellen: den Hexenbesen oder die Karbatsche?", wollte sie zum Beispiel von den Ratefüchsen wissen. Diese stellten sich als echte Fasnetskenner heraus, kaum einer konnte diese Frage nicht beantworten, alle stellten sich auf das richtige Feld.

Zunftmeister Andreas Narr und Julia Hoffmann freuen sich mit den Gewinnern des Malwettbewerbs (von links): Diana Hägele, Niklas Schütze, Philine Janik und Kilian Harras.
Zunftmeister Andreas Narr und Julia Hoffmann freuen sich mit den Gewinnern des Malwettbewerbs (von links): Diana Hägele, Niklas Schütze, Philine Janik und Kilian Harras. | Bild: Stefanie Lorenz

Und auch die Stadtfarben von Pfullendorf konnten die Kinder sofort als Rot und Weiß identifizieren konnten, zieren diese doch in Form von Plätzchen die Häser der Hänsele. Am Ende prasselte als Belohnung ein bunter Bonbonregen auf die schlauen Quizteilnehmer nieder. Lang war wieder die Schlange beim Kinderschminken, mit bunt bemalten Gesichtern macht die Fasnet noch mehr Spaß. Die Spielstraße der Hänsele war wieder ein Hit. "Da kommt ja Wasser raus!" – der siebenjährige Max stellt beim Melken der (Papp-)Kuh fest, dass nicht alle dieser Tiere Milch geben. Und beim geschickten Einschlagen von Nägeln auf das Brett wurde schnell klar, dass so manche kleine rosarote Prinzessin das mindestens genauso gut drauf hatte wie ein superstarker Mini-Spiderman.

Die kleinen Fasnetsfreunde Levin, Moritz, Milena und Lotta (von links) feiern in ihren schönen Kostümen begeistert in der Stadthalle mit. Ausgiebig nutzen die jungen Besucher die Gelegenheit zum Tanzen und Toben.
Die kleinen Fasnetsfreunde Levin, Moritz, Milena und Lotta (von links) feiern in ihren schönen Kostümen begeistert in der Stadthalle mit. Ausgiebig nutzen die jungen Besucher die Gelegenheit zum Tanzen und Toben. | Bild: Stefanie Lorenz

Beim Mal-Wettbewerb in den Grundschulen hatte es gegolten, eines der rot-weißen Hänsele besonders schön zu malen. Zunftmeister Andreas Narr freute sich, dass wieder so viele kleine Künstler an der Aktion teilgenommen und ihre Kunstwerke eingereicht hatten. Als schönstes Bild kürte die Jury das Kunstwerk von Kilian Harras. Es wird im kommenden Jahr den Pin beim Umzug zieren. Auf den übrigen vier Plätzen landeten Philine Janik, Niklas Schütze, Hristiyoun Zheynou und Diana Hägele.

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