Pfullendorf Auf dem Rad durch Pfullendorfer Umland

Sieben wetterfeste Radler erkunden bei der SÜDKURIER-Sommertour das Pfullendorfer Umland. Organisiert wurde die Radtour von den Pfullendorfer Dienstagsradlern. Bei der Gruppe sind neue Teilnehmer jederzeit willkommen.

Pfullendorf – Sieben wetterfeste Radler haben sich am Dienstag im Rahmen der jüngsten SÜDKURIER-Sommertour trotz durchwachsenem Wetterbericht und Regenschauern auf dem Pfullendorfer Marktplatz eingefunden, um sich mit Hermann Riester von den Pfullendorfer Dienstagsradlern auf eine Radtour zu den Zielfinger Seen bei Rulfingen zu machen. „Wir hoffen, dass das Wetter hält und wir keinen Plattfuß oder Kettenriss haben“, begrüßte Hermann Riester die Radfahrer und bat um eine aufmerksame Fahrweise.

Nachdem Riester mit seiner Fahrradhupe das Startsignal gegeben hatte, setzte sich die Radlergruppe in Bewegung, immer die dunkeln Wolken am Himmel im Blick. Über den Litzelbacher Weg ging es zunächst nach Otterswang und parallel zur Landesstraße 456 am Waldrand und am Kehlbach nach Bittelschieß und am Andelsbach entlang nach Krauchenwies. Dort kündigte sich ein Schauer an. Flugs suchten die Radler unter einer Solaranlage Schutz und zogen ihre Regenjacken an.

Viele treue Dienstagsradler

Die meisten Radler waren elektrisch unterstützt auf einem Pedelec unterwegs. „Was sind zwei Kilometer für uns“, rief Karl Möhrle aus Aach-Linz. „Wenn wir nur trocken bis zu den Zielfinger Seen kommen.“ Der 78-Jährige ist seit 50 Jahren treuer SÜDKURIER-Leser. „Ich bin, wenn es geht, jeden Dienstag dabei. Radfahren ist ein Ausgleichssport“, unterstrich er. Der Wind blies den Regen fort und so ging es weiter durch den sonnigen fürstlichen Park. Am Kieswerk Valet und Ott mussten die Radler durch dichten Verkehr, bevor es dann wieder ruhiger wurde und der Blick auf die idyllischen Zielfinger Seen fiel.

Knapp 20 Kilometer hatten die Radler bei der Ankunft im Restaurant Südsee 3 zurückgelegt und sich eine Pause redlich verdient. „Dann genießen wir dies“, freute sich Maria Gröner aus Pfullendorf, eine treue Dienstagsradlerin. Und wahrlich, der Blick über den sonnigen See, die Wasservögel und Schwäne belohnte die Radfahrer dafür, dass sie trotz düsterem Himmel gestartet waren. Nach der sportlichen Betätigung schmeckte die schokoladige Herrentorte noch mal so gut und in der Runde kam die Frage auf, ob es wohl auch eine „Damentorte“ gibt.

Hermann Riester erklärte: „Seit 21 Jahren fahren wir.“ Er hoffe, diese Dienstagstouren noch viele Jahre fortsetzen zu können. Nächste Woche radeln die Dienstagsradler ins „Gebirge“, auf den Sturmberg bei Judentenberg. Bei den Pfullendorfer Dienstagsradlern sind neue Teilnehmer jederzeit willkommen.

„Wir fahren der Sonne nach“, lautete Hermann Riesters Devise für den Heimweg und er gab mit seiner Fahrradhupe erneut das Zeichen zum Aufbruch. Über Krauchenwies ging es nach Hausen am Andelsbach, wo die Gruppe am Gehege mit Damwild und Rotwild Halt machte. Die Tiere ließen sich zutraulich mit Gras füttern. Karl Kempter aus Krumbach freute sich über das gute Radwetter. Nach der Gaugelmühle und dem Andelsbachtal mussten sich die Teilnehmer den einzigen größeren Anstieg auf der Tour zur Wallfahrtskirche Maria Schray erradeln, wo der Tacho bei 40 zurückgelegten Kilometern stehen blieb. „Jetzt sind wir aber gefahren wie die Herrgötter. Man hat die Wirkung von Kaffee und Kuchen gemerkt. Schön, dass Sie an diesem schönen Mittag dabei gewesen sind“, dankte Hermann Riester den Radlern.

Bildergalerie im Internet:www.suedkurier.de/bilder

Die Dienstagsradler

Die Dienstagsradler treffen sich das ganze Jahr, von April bis Oktober mit dem Fahrrad. Dann starten acht bis zehn Radler unter Leitung von Hermann Riester um 14 Uhr auf dem Marktplatz. In den Wintermonaten lassen die Teilnehmer das Rad stehen und wandern stattdessen rund um Pfullendorf.

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