Ostrach Gemeinden weihen Gewerbegebiet Königsegg ein

Die Gemeinden Ostrach, Riedhausen und Königseggwald haben ihr interkommunales Gewerbegebiet Königsegg eingeweiht.

Solch eine Einweihung hat es zuvor wohl noch nie gegeben, wie auch Manfred Essl, Wirtschaftsförderer in Ostrach, feststellen musste: Im Schneetreiben, bei Minusgraden und im Dunkeln haben zahlreiche, warm eingepackte Vertreter der beteiligten Gemeinden das interkommunale Gewerbegebiet Ostrach, Riedhausen und Königseggwald eingeweiht. Treffpunkt für offizielle Worte und das Durchtrennen eines rot-weißen Bandes war die neu angelegte Maria-Ferschl-Straße.

Auch einige Bürger hatten den Weg zum Gewerbegebiet Königsegg gefunden. Ostrachs Bürgermeister Christoph Schulz oblag es schließlich, die Eckdaten des Gemeinschaftsprojekts nochmals in Erinnerung zu rufen: Baubeginn war im Mai dieses Jahres, Fertigstellung Ende November. Etwa 16 Bauparzellen mit Größen von jeweils 1500 bis 7000 Quadratmeter sind vorgesehen. Bereits bis zu 75 Prozent der Flächen sind reserviert oder verkauft, wie Schulz erklärte. Die Gesamtkosten für das Gewerbegebiet belaufen sich auf circa zwei Millionen Euro. Einen Erschließungszuschuss von 500 000 Euro sicherte das Land Baden-Württemberg zu. Ostrach übernimmt 80 Prozent der Restkosten und die kleineren Gemeinden jeweils zehn Prozent. In dem neuen Gewerbegebiet ist eine Breitbandversorgung mit Glasfaseranschluss vorhanden. Außerdem liegt es zwischen der Altshauser Straße und Landesstraße 268 besonders verkehrsgünstig.

Ekkehard Stettner, Bürgermeister von Riedhausen, stimmte mit seinem Gemeinderat ein Weihnachtslied an, das aus der Feder von Schriftstellerin Maria Ferschl stammt. "Wir sagen euch an den lieben Advent" klang es durch die Ostracher Nacht. "Frau Ferschl war eine ganz fleißige Frau. So wie es hier im Gewerbegebiet sein wird", sagte Bürgermeister Stettner, der einen Adventskranz in den Farben der Gemeinde Ostrach übergab. "Ich hoffe, er findet einen Platz im Rathaus", so Stettner. Dieses Versprechen nahm Bürgermeister Schulz seinem Amtskollegen gerne ab. "Er wird einen Ehrenplatz bei uns bekommen", so der Schultes, womit die amtlichen Aufgaben erledigt waren und alle den Weg zur Einkehr in Riedhausen antraten – dann im Warmen.

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