Ostrach/Sigmaringen 30 411 Menschen protestieren gegen 1000-Kühe-Stall

Das Aktionsbündnis gegen den geplanten 1000-Kühe-Stall in Ostrach hat an Landrätin Stefanie Bürkle in Sigmaringen eine Liste mit 30 4411 Unterschriften übergeben. Die Unterzeichner protestieren gegen den Bau des geplanten Großstalls und die damit verbundene Massentierhaltung.

Auf dem Transparent sind 30 Mal 1000 Kühe als bildhaftes Symbol abgebildet gewesen. Im Eingangsbereich des Landratsamts Sigmaringen ging es um das Tierwohl in der Massentierhaltung. Jedes einzelne der abgebildeten Tiere stand für 1000 Unterzeichner der Petition des Aktionsbündnisses gegen den geplanten 1000-Kühe-Stall in Ostrach. Das Transparent stand für genau 30 411 Menschen, die Nein zum Großstall in Ostrach sagten.

Gerhard Fischer aus Überlingen, Anna Maria Waibel vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Pfullendorf, Karl Albert Magnus Friedrich aus Ostrach, Diana Hüsges aus Hilzingen und Sabine Maßler aus Tengen vom Aktionsbündnis übergaben bei diesem Termin eine Unterschriftenliste an Sigmaringens Landrätin Stefanie Bürkle und an Adrian Schiefer, Fachbereichsleiter Umwelt und Arbeitsschutz. Mit dieser Unterschriftenliste protestieren die Unterzeichner gemeinsam mit dem Bündnis: "Wir wollen keine weitere Tierleidfabrik."

Als Sprecher der Gruppe bat Gerhard Fischer die Landrätin, das Anliegen der Gruppe und der Unterzeichner zu unterstützen. Ihre Anstrengungen, den 1000-Kühe-Stall zu verhindern, hätten in der Region enorme Welle geschlagen. Dies zeige, dass das Thema der Massentierhaltung den Nerv der Bürger treffe. Fischer machte deutlich: "Wir, das Aktionsbündnis, der BUND Pfullendorf und so manche freie Ostracher haben durch viele Aktionen versucht, diesen Bau zu verhindern."

Im Gespräch mit Stefanie Bürkle nannten die Vertreter des Aktionsbündnisses die Sorge um das Tierwohl als ihr zentrales Anliegen und machten ihre Ablehnung gegen jegliche Massentierhaltung deutlich. Die Landrätin entgegnete, das Landratsamt habe über den Antrag zum Bau des Stalls zu entscheiden. In diesem komplexen immissionsschutzrechtlichen Verfahren seien viele Rechtsbereiche zu prüfen. Auf der Grundlage bestehender Gesetze würden die Antragsunterlagen genauesten geprüft. Wenn sich die Planung an gesetzliche Vorgaben halte, habe der Antragsteller einen Anspruch auf Genehmigung des Stalls.

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