Neuhausen ob Eck Zertifikat für Service im Freilichtmuseum

Der baden-württembergische Justizminister Guido Wolf hat im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck der Urkunde für die Rezertifizierung der Servicequalität der Einrichtung übergeben. Das Museum hat es sich zur Pflicht gemacht, jährlich Maßnahmen zur Verbesserung des Service für die Besucher umzusetzen.

Neuhausen ob Eck (hps) Das Freilichtmuseum des Kreises Tuttlingen in Neuhausen gehörte vor neun Jahren bundesweit zu den ersten Museen, die sich über das Qualitätsmanagement-Programm "ServiceQ" des deutschen Tourismusverbandes zertifizieren ließen. Nun überreichte Baden-Württembergs Justizminister Guido Wolf in seiner Eigenschaft als Präsident des Tourismusverbandes Baden-Württemberg die Zertifizierungsurkunde bis 2020.

Der Minister war während seiner Amtszeit als Tuttlinger Landrat am Auf- und Ausbau des Freilichtmuseums beteiligt. Bei der kleinen Übergabezeremonie vor dem Museumsgasthaus "Ochsen" unterstrich Wolf die Bedeutung des Servicegedankens für den Alltag und die damit verbundenen Dienstleistungen in einer Einrichtung wie dem Freilichtmuseum.

Zum Sinn des Zertifizierungsprozesses erklärte Museumsleiterin Almut Grüner: "Unsere Zielsetzung ist es, das Museumsangebot ständig zu verbessern und auf die Bedürfnisse der Besucher auszurichten." Im Rahmen der Zertifizierung verpflichte sich das Freilichtmuseum, jedes Jahr eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung des Service für die Besucher umzusetzen. Als Beispiele führte Grüner das neue Kinderspielgelände, das verbesserte Besucherleitsystem und den neugestalteten Internetauftritt an.

Im Rahmen der Übergabe informierte sich Guido Wolf bei seinem Nachfolger, dem Tuttlinger Landrat Stefan Bär, über die Pläne zur Neugestaltung des Eingangsbereichs. Stefan Bär erläuterte: "Wir werden im Herbst den Architektenwettbewerb ausschreiben." Damit sei die Erwartung verbunden, Mitte 2018 schon konkrete Planvorgaben vorweisen zu können. Über die Höhe der Kosten für den Neubau des Eingangsbereichs wollte sich Bär zumindest öffentlich noch nicht äußern.

Minister sieht Chance auf Zuschuss

Minister Guido Wolf sieht aber Chancen, das Projekt aus Mitteln des Tourismusinfrastrukturprogramms zu fördern. Wolf sagte: "Die Landesregierung hat dieses Programm aktuell um zwei auf nun 7 Millionen Euro erweitert."

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