Meßkirch Tierschützer erstatten Anzeige nach Brand in Schweinestall

Die Tierrechtsorganisation Peta hat nach dem Brand in einem Schweinestall in Rohrdorf Strafanzeige gegen den Betreiber der Schweinezucht bei der Staatsanwaltschaft Hechingen erstattet. Der Vorwurf: Durch unzureichende Brandschutzmaßnahmen wurde möglicherweise billigend in Kauf genommen, dass die Schweine bei einem Feuer qualvoll ersticken oder bei vollem Bewusstsein verbrennen.

Die Tierrechtsorganisation dankte zugleich den am Einsatz beteiligten Feuerwehrmitarbeitern sowie allen Helfern, die sich für die Rettung von rund 700 Tiere eingesetzt haben. Bei dem Feuer am 4. März waren rund 150 Jungferkel verendet. Das Feuer, das aus bislang unbekannter Ursache in dem Stallgebäude ausgebrochen und von einer Spaziergängerin gegen 8.45 Uhr entdeckt worden war, richtete einen Schaden von über 300 000 Euro an, hatte die Polizei mitgeteilt. Nur der Brandschutzwand im angrenzenden Teil des Stalls und dem raschen Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr Meßkirch mit ihren Abteilungsfeuerwehren, die mit rund 60 Mann und acht Fahrzeugen im Einsatz war, sei es zu verdanken, dass etwa 700 weitere größere Schweine gerettet werden konnten. Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache dauerten an. Seitens der Staatsanwaltschaft in Hechingen wird bestätigt, dass derzeit eine Überprüfung des Vorfalls läuft, diese aber noch nicht abgeschlossen sei. Die Ermittlungen würden sich auf den Gesamtkontext der Brandursache beziehen, heißt es seitens der Staatsanwaltschaft in Hechingen.

 

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