Meßkirch Kein Wasser am Montag in Langenhart

Infolge von Umbaumaßnahmen am Wasserversorgungsnetz wird in Langenhart am Montag, 16. Oktober, in der Zeit von 9 bis etwa 18 Uhr das Wasser abgestellt.

Betroffen davon ist der gesamte Ort, teilt das Stadtbauamt mit. "Bitte treffen Sie entsprechende Vorsorge und bevorraten Sie die von Ihnen benötigte Wassermenge in geeigneter Weise. Halten Sie die Entnahmestellen während der Unterbrechung der Wasserversorgung geschlossen", heißt es in der Mitteilung. Dies sei auch bei einer Programmierung von Haushaltsgeräten zu beachten.

Zur Wiederinbetriebnahme der Entnahmestellen heißt es weiter: Obwohl die Versorgungsleitungen intensiv gespült werden, müsse leider mit unvermeidbaren Trübungen und Lufteinschlüssen in der Hausinstallation gerechnet werden. Deshalb sei es unerlässlich, dass nach einer Versorgungsunterbrechung die Hausanschlüsse gespült werden.

Zur Vermeidung von Schäden an der Hausinstallation und an den Haushaltsgeräten werden die Langenharter gebeten, bei der Wiederinbetriebnahme auf Folgendes zu achten: "Bei der Spülung soll mit der ersten Entnahmestelle nach der Wasserzähleinrichtung begonnen werden. "Danach spülen Sie bitte die restlichen Zapfstellen, wobei systematisch von der Wasserzähleinrichtung bis zu den letzten Entnahmestellen der Hausinstallation vorzugehen ist." Sollte in der Hausanlage eine Filtereinrichtung installiert sein, sei diese sorgfältig zu überprüfen und gegebenenfalls zu spülen. "Nur wenn weder Trübungen noch Lufteinschlüsse wahrgenommen werden, können Sie wieder den normalen Wassergebrauch vornehmen und Ihre technischen Geräte der Wassernutzung wieder in Betrieb nehmen", teilt das Stadtbauamt mit.

Durch die Arbeiten in Langenhart könne es auch zu Druckminderungen in Rohrdorf kommen. In den höherliegenden Teilen von Rohrdorf, dem Panoramaweg, Am Hofäcker, dem oberen Teil der Morgenhöhe, der Feldherrnstraße, der Spießgasse und dem Albweg, werde es in dieser Zeit aufgrund der Maßnahme in Langenhart zu einer Druckminderung kommen.

Das bedeute, dass die Bewohner dieses Gebiets am 16. Oktober mit einem geringeren Wasserdruck als normalerweise üblich rechnen müssten. Die Arbeiten in Langenhart stehen in Zusammenhang mit Klagen von Langenhartern über einen zu niedrigen Wasserdruck, wie Uwe Winkler vom Stadtbauamt bestätigt. Bürgermeister Arne Zwick hatte so bereits im Sommer gegenüber dem SÜDKURIER festgestellt, dass das Problem seit Juni 2016 bekannt ist und es seit dieser Zeit schon einige Ansätze gab, es zu beheben. So beispielsweise durch den Einsatz von Druckloggern zur Messung des Drucks in der Wasserleitung, mit einer Kanalspülung sowie mit dem Austausch eines Rohrstücks im Ulmenweg im Frühjahr. Zuletzt war versucht worden, ein Fachbüro mit einer Rohrnetzberechnung zu beauftragen.

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