Meßkirch Improvisationstheater Spieltrieb gastiert im Schloss-Keller der Museumsgesellschaft

Das Improvisationstheater "Spieltrieb" aus Sigmaringen mit Evi Frick, Günter Letsch, Andi Musen und Christos Jakumis kreierte kleine Szenen im Meßkircher Schlosskeller. Wie diese Geschichten ausgestaltet sein sollten, das durfte das Publikum mitbestimmen.

Es gab Stichworte zur Stimmungslage, zum Ort oder Anlass der Handlung vor. Musik und passende Geräusche lieferten hierzu Anton Roggenstein am Keyboard und Martin Schidlo am Cajon.

"Für uns ist der Schlosskeller eine grandiose Bühne", freute sich Ellen Geiger vom Improvisationstheater, die durch den Abend führte. "Und ihr könnt zusehen, wie eine Geschichte entsteht." Sie sammelte alle Anregungen, welche den Besuchern einfielen, um die Geschichten skurril und amüsant zu gestalten. Besonderes Vergnügen bereitete eine Gerichtsszene, in welcher der Angeklagte (Günter Letsch) dem Richter (Christos Jakumis) sein Alibi erläutern sollte.

Die Darsteller bieten dem Publikum amüsante Szenen wie hier bei einem Ratespiel: Vor Gericht musste der Angeklagte (Günter Letsch, rechts) herausfinden, welches Alibi er hat. Dabei helfen ihm die Arme und Hände von Andi Musen, der hinter ihm steht, sowie die Reaktionen des Publikums. Als Richter fungiert Christos Jakumis (links).
Die Darsteller bieten dem Publikum amüsante Szenen wie hier bei einem Ratespiel: Vor Gericht musste der Angeklagte (Günter Letsch, rechts) herausfinden, welches Alibi er hat. Dabei helfen ihm die Arme und Hände von Andi Musen, der hinter ihm steht, sowie die Reaktionen des Publikums. Als Richter fungiert Christos Jakumis (links). | Bild: Isabell Michelberger

Wo er sich während der Tatzeit befunden hatte, wusste er selbst nicht, denn das hatte sich das Publikum ausgedacht: Er war mit amerikanischen Präsidenten Donald Trump auf dem Meßkircher Friedhof beim Händewaschen. Um seinem eigenen Alibi auf die Spur zu kommen, halfen ihm Arme und Hände von Andi Musen, die statt seiner eigenen vor dem Körper agierten. Ob er mit seinen Interpretationen richtig oder falsch lag, musste ihm das Publikum mit Freude- oder Missfallensgeräuschen signalisieren. Die Bezeichnung Friedhof mit Gesten zu vermitteln, war noch recht einfach, auf Donald Trump zu kommen forderte den Gestengeber heraus. Als glänzendes Finale präsentierten Günter Letsch und Andi Musen ein Fernsehinterview mit einem Zahnarzt, der zur Beruhigung der Patienten Rehe einsetzt (Stichworte Rehe und Zahnarzt kamen vom Publikum). Christos Jakumis trat dabei als "Gebärdensprachen-Dolmetscher" auf und setzte das Interview pantomimisch um. Das Publikum grölte bei all seinen Verrenkungen, dem Schlagen eines Rads beim Stichwort Ratschlag und den Grimassen, welche die Panik der Patienten visualisierten.

Das Publikum im Meßkircher Schlosskeller grölte vor Lachen, als Christos Jakumis (rechts) das Interview von Fernsehjournalist (Andi Musen, Mitte) mit einem Zahnarzt (Günter Letsch), der zur Beruhigung der Patienten Rehe einsetzt (Stichworte Rehe und Zahnarzt kamen vom Publikum), pantomimisch umsetzte.
Das Publikum im Meßkircher Schlosskeller grölte vor Lachen, als Christos Jakumis (rechts) das Interview von Fernsehjournalist (Andi Musen, Mitte) mit einem Zahnarzt (Günter Letsch), der zur Beruhigung der Patienten Rehe einsetzt (Stichworte Rehe und Zahnarzt kamen vom Publikum), pantomimisch umsetzte. | Bild: Isabell Michelberger

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