Meßkirch Alina Cyranek und der letzte Tote des Weltkriegs

Für das Meßkircher 750-Jahr-Stadtjubiläum 2011 drehte Alina Cyranek zusammen mit Lilo Braun den Film „Da sein in Meßkirch“. Mittlerweile lebt die aus Rengetsweiler stammende Filmemacherin in Leipzig und ist mittels einer Crowdfunding-Kampagne im Internet auf der Suche nach Geldgebern für eine neue Idee.

Dabei handelt es sich um ein Hörspiel-Film-Projekt über den US-amerikanischen Kriegsfotografen und Mitbegründer der Fotoagentur „Magnum“ Robert Capa und dessen Foto „Der letzte Tote des Krieges“. Das Haus, in dem das weltbekannte Bild entstand, steht in Leipzig und soll Ende des Jahres saniert werden. Das Gebäude bleibe erhalten, nur die Geschichte dahinter werde mehr und mehr in Vergessenheit geraten.

Sie wolle mit dem Projekt daher die Ereignisse am Ende des Zweiten Weltkrieges künstlerisch rekonstruieren und konservieren. „Der Film soll als Grundlage zur Erinnerung und Aufklärung des Kriegsendes in Leipzig dienen“, sagt Cyranek. Er soll zur Diskussion in Bildungseinrichtungen anregen und die damaligen Ereignisse vor dem Vergessen bewahren. Der Film sei somit nicht Leipzig-spezifisch.

Ihr letztes Projekt in der Region sei ein Film über den Skulpturengarten im Sigmaringer Prinzengarten bei der Gartenschau gewesen, sagt Cyranek.

Informationen im Internet: www.visionbakery.com/fadinghttp://fading.janfrederikvogt.de/

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