Leibertingen Nahwärmenetz in Kreenheinstetten wächst

In Leibertingen-Kreenheinstetten sind die ersten zehn Bauplätze im Neubaugebiet erschlossen.

Der Ausbau der Nahwärmeversorgung in Kreenheinstetten kommt voran. Im Neubaugebiet "Herren Höck Nord" sind die ersten Zuleitungen zu zehn Bauplätzen inklusive Glasfaserkabel verlegt, informierte Ortsvorsteher Guido Amann bei der Ortschaftsratsitzung. Bis 2018 soll das Netz fertiggestellt sein. 45 Verträge seinen bereits abgeschlossen. Der Ortschaftsrat wünscht sich weitere Abschlüsse.

Die Firma Solarcomplex überplant das Ganze, die Wärmegewinnung bleibe wie ursprünglich vorgesehen: Am Standort Bäumlehof wird per Biogas/Gasmotoren, Hackschnitzelheizung und in Spitzenzeiten mit Pellets ein großer Heißwasserpuffer beheizt werden. "Somit ist ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit gegeben", so der Ortsvorsteher. Bis Ende 2018 soll das Nahwärmenetz im Ort fertiggestellt sein und dies unter Bedingungen, die vergleichbar seien mit denen im Nahwärmenetz Leibertingen. Der Betreiber, die "Bioenergie Leibertingen GmbH" wird damit ihre Gesamtbilanzsumme auf 5,14 Millionen Euro erhöhen.

Ein Zuhörer wollte wissen, ob bei Energiesparhäuser die Mindestabnahmemenge von 10 000 Kilowattstunden (entspricht etwa 1000 Litern Heizöl) gelte. "Nein", sagte Amann, es seien Sonderverträge möglich. Fünf Interessenten außerhalb des Kerngebiets müssten nach derzeitigem Stand noch auf einen Anschluss warten, da die Leitungslängen dorthin unvertretbar lange seien. Amanns Fazit: "Wir sind auf einem guten Weg!"

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