Leibertingen Gemeinde investiert 100 000 Euro in neuen Kinderspielplatz

Mit einem Aufwand von rund 100 000 Euro soll die Neugestaltung des Kinderspielplatzes bei der Schule die größte über den Haushalt finanzierte Einzelmaßnahme der Gemeinde im Ortsteil Inzigkofen im kommenden Jahr werden. Darauf einigte sich einstimmig der Inzigkofer Ortsausschuss des Gemeinderates. Vor der Sitzung hatten die Ratsmitglieder sowohl den Kinderspielplatz als auch den Friedhof besichtigt. Dort soll im kommenden Jahr das Urnenstelenfeld für 70 000 Euro ergänzt werden.

Der Kinderspielplatz bei der Schule ist in die Jahre gekommen. In den vergangenen Tagen und Wochen war der Bauhof schon auf dem Gelände, um den dichten Buschbewuchs zu lichten. Der Beginn der eigentlichen Arbeiten für das neue Spielgelände ist für Frühjahr 2018 geplant. Der neue Kinderspielplatz soll heller und übersichtlicher werden als sein Vorgänger. Dabei arbeitet die Gemeinde intensiv mit den Nachbarn zusammen. Das zeigte sich am Mittwoch darin, dass die Ausschussmitglieder und die Besitzer des Nachbargrundstücks gemeinsam die Grenze zwischen dem Spielplatz und dem Privatgrundstück in Augenschein nahmen. Eine Lösung wurde gefunden, Gemeinde und Grundstücksnachbar werden sich die Kosten für die Neugestaltung der Grundstücksgrenze teilen. Weniger Erfolg hatte die Gemeinde mit der Idee, die direkt an den Spielplatz angrenzende Wand einer Garage von den Kindern bemalen zu lassen. Die Besitzerin des Nachbargrundstücks verweigert die dafür notwendige Erlaubnis.

An neuen Spielgeräten werden eine Kletterkombination für 9500 Euro, eine Schaukelkombination für 7000 Euro und eine Seilbahn für 3500 Euro aufgestellt. Das Sonnensegel und die Parkbank wird für fast 5000 Euro erneuert. Diesen rund 25 000 Euro stehen die fast 75 000 Euro gegenüber, die für die Planung und die Umgestaltung des Geländes erforderlich sind. Bürgermeister Bernd Gombold und die Ausschussmitglieder machten aber deutlich, dass, so Gombold, mit 100 000 Euro "das Ende der Fahnenstange" erreicht sei.

Die Urnenbestattung in den Urnenstelen auf dem Inzigkofer Friedhof gewinnt immer mehr an Bedeutung, wie Gombold feststellte. Weil nur noch zehn Urnenkammern frei sind, stimmte der Ausschuss für die Erweiterung des Stelenfeldes. Dadurch sollen weitere 60 Beisetzungsplätze geschaffen werden. Außerdem wird auch für die "Nachbestattung" gesorgt. Dazu Planer Klaus Sauer: "Das ist eine niedrige Stele über einem kleineren unterirdischen Raum, in den die Asche aus den Urnen geschüttet wird, wenn die 15-jährige Ruhezeit abgelaufen ist". Die Urnen werden entsorgt oder auf Wunsch den Angehörigen ausgehändigt. Die Alternativmöglichkeit, die Urnen samt Asche in einem Raum unter den Stelen zu sammeln, wird in Inzigkofen nicht verwirklicht.

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