Bürgermeister Marcus Röwer hatte mit etwas mehr Beteiligung an der Zukunftswerkstatt gerechnet. Mit dem Ergebnis der Aktion, bei der es unter anderem um die Themen Infrastruktur, Digitalisierung und Wohnen ging, ist er aber trotzdem mehr als zufrieden.

Kosten kommen auf die Gemeinde Volkertshausen für diese Bürgeraktion nicht zu, denn solche Maßnahmen werden im Rahmen des Programms Ländliche Entwicklung gefördert. „Ich wollte die Aktion erst selbst durchführen“, so Röwer, er sei dann aber froh gewesen über die professionelle Unterstützung durch die Moderatoren Christine Derschka vom Verein Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) und Udo Wenzl vom Gemeindetag.

Ein voller Erfolg

Nicht ganz glücklich war der Bürgermeister darüber, dass zunächst Themen eingereicht werden mussten. „Gern hätte ich mit einem weißen Blatt Papier angefangen“, erklärt er. Die eingereichten Themen hätten dann aber sehr schnell zu einer Spezialisierung geführt, so der Bürgermeister.

Aus seiner Sicht war die Aktion ein voller Erfolg und die Teilnehmerzahl trotz Corona-Pandemie sehr zufriedenstellend. Man habe gespürt, dass die Bürgerinnen und Bürger sehr interessiert waren. Sie hätten sich kreativ und ideenreich beteiligt, erklärt Marcus Röwer. Nun wartet die Gemeinde Volkertshausen auf das Grundlagenpapier, das von den Moderatoren erstellt wird.

Zweite Runde vorstellbar

Der Gemeinderat will sich dann auf einer Klausurtagung Anfang des nächsten Jahres mit den Ergebnissen der Zukunftswerkstatt beschäftigen. Hiervon erhofft sich der Bürgermeister, dass offen mit den Bürgerideen für die Zukunft der Gemeinde umgegangen werde und nicht zuerst Hinderungsgründe angeführt würden.

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Ziel solle sein, für Volkertshausen Zugewinne zu erreichen. Danach werde sich die Verwaltung der Themen annehmen, diese priorisieren und dem Gemeinderat Vorschläge zur Abstimmung unterbreiten. Eine zweite, vertiefende Runde der Bürgeraktion ist laut Bürgermeister Marcus Röwer durchaus vorstellbar.