Schon im Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters hatte Marcus Röwer eine Zukunftswerkstatt Volkertshausen angekündigt. Es blieb nicht bei den Worte. Vor kurzem ging es damit los, und viele Bürger beteiligten sich daran – bis zum letzten Abend.

Förderung durch das Land

Die Zukunftswerkstatt ist mit Mitteln des Förderprogramms Ländlicher Raum sowie durch den Verein Integrierte Ländliche Entwicklung Bodensee (ILE) unterstützt worden – personell vertreten durch Udo Wenzel (Land) und Christine Derschka (ILE). Die Teilnehmer widmeten sich in vier Veranstaltungen der Wohnproblematik, Infrastruktur, Digitalisierung und Volkertshausen als attraktiven Lebensmittelpunkt. Schon in der Auftaktveranstaltung stellte sich heraus, dass die Themen zu allgemein formuliert waren. Die Anwesenden konzentrierten sich schnell auf Lösungen für Kinder- und Jugendbetreuung, Gestaltung des Ortskerns, Volkertshausen für Jung und Alt und Mobilität.

Schlussrunde der Zukunftswerkstatt: Gemeinderat in der Mitte und Teilnehmer außen rum. Es ging um das Miteinander im Ort.
Schlussrunde der Zukunftswerkstatt: Gemeinderat in der Mitte und Teilnehmer außen rum. Es ging um das Miteinander im Ort. | Bild: Günther Vasel

Es gehe darum zu erfahren, wo der Schuh drückt und was die Gemeinde für eine sinnvolle Zukunft tun kann, sagte Bürgermeister Marcus Röwer zusammenfassend. Mit viel Engagement wurden, von Christine Derschka und Udo Wenzl moderiert, Ideen, Impulse und Wünsche entwickelt und zusammengetragen. Auf Plakaten thematisiert und mit Kommentaren versehen, wurden alle Teilnehmer der Zukunftswerkstatt aufgefordert, am letzten Abend sich noch einmal einen Gesamtüberblick zu verschaffen und nochmals Ideen und Vorschläge abzugeben. Hier galt es, nicht nur Eigeninteresse, sondern die Gesamtheit zu sehen.

Mit einer Zusammenfassung geht es weiter

In der Schlussrunde diskutierten die vertretenden Gemeinderäte untereinander. Ihnen durften vom Auditorium Fragen gestellt und Kommentare abgegeben werden. Die Räte zeigten sich durch die Aktion motiviert für die anstehende Arbeit im Gremium und zuversichtlich, dass vieles umgesetzt werden kann. Bis Mitte Dezember wird nun von den Moderatoren ein zusammenfassendes Papier erstellt und der Gemeinde übergeben.