Volkertshausen – Nun kann man ohne Umleitung wieder nach Wiechs fahren. Die Ortsdurchfahrt K 6120 in Volkertshausen Richtung Wiechs ist nach abgeschlossener Sanierung wieder freigegeben worden. Bürgermeister Marcus Röwer gab in einer kleinen, aber feinen Zeremonie die Straße für den Verkehr frei. Auch Landrat Zeno Danner war dabei. Danner gestand, dass er eine gewisse Sehnsucht gehabt habe, Volkertshausen wieder einmal zu besuchen. Der Kreis und die Gemeinde hätten sehr gut zusammengearbeitet, stellte der Landrat fest. Für den Kreis war es eine kostengünstige Lösung, hatte er doch nur die Kosten für Trag- und Deckschicht zu übernehmen. Und die Umsetzung der Baumaßnahme sei erstaunlich schnell gegangen, konstatierte Danner.

Nun geht es im nächsten Jahr in Richtung Wiechs weiter. Die Planungen seien in Arbeit, erklärte Timo Schieß, Leiter des Referats für Planung und Bau. Allerdings werde die K 6120 nur bis zur Autobahnbrücke in Angriff genommen. Und auch nicht voll ausgebaut. Da es sich hier um einen moorigen Untergrund handele, würden zunächst die alten Beläge und Tragschichten entfernt und dann neu aufgebaut. Die Straße werde dann wieder eben sein.

Im Mai hatten die Bauarbeiten für die 700 Meter lange Strecke begonnen. Auf die Gemeinde entfielen die Kosten für alles, was unter der Straßendecke verläuft. Es wurde auch eine neue Beleuchtung eingebaut und die Gehwege wurden saniert. Stolz sei man auf die Entschärfung der Einmündung Langensteiner Straße, sagte Röwer. Zudem wird es eine Fußgänger-Ampel in der Mühlenstraße geben. Die ständigen Umleitungen sein schon sehr nervig gewesen, so Röwer.

Es sei sehr aufwendig gewesen, die einzelnen Maßnahmen zu koordinieren, sagte der Bürgermeister. Aber es habe eine gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Bauunternehmen, Planer und Straßenbauamt gegeben. Das Aufbringen der Deckschicht kam gerade noch rechtzeitig, die Hersteller haben die Fertigung winterbedingt nun eingestellt.