Der Männergesangverein Eintracht Volkertshausen hat in der Wiesengrundhalle seine Hauptversammlung abgehalten. Rainer Kenzler, der Vorsitzendes des Vereins, sagte, nach der langen Zwangspause müsse man nun die weitere Entwicklung abwarten. Man werde wohl in kleinen Gruppen mit dem Singen beginnen, so Kenzler.

Schriftführer Reinhold Greuter wunderte sich über den dünnen Bericht, den man glatt überblättern könne. Viel gab es nach einem Jahr im Zeichen der Corona-Pandemie wirklich nicht zu berichten. Neu war eine Gruppe in den sozialen Medien, über die die Vereinsmitglieder Kontakt hielten. Von offiziellen Mitteilungen bis hin zu Urlaubsbildern wurde hier alles veröffentlicht. Das half den Sängern, die schwere Zeit zu überstehen.

Chorleiterin zeigt viel Engagement

Chorleiterin Annemarie Grüning, die sich im wohlverdienten Urlaub befand, hatte im vergangenen Jahr viel Engagement gezeigt: sie sang für den Chor über das Internet, ging in der Weihnachtszeit bei den Mitgliedern von Tür zu Tür, sang jeweils ein auf die Sänger speziell zugeschnittenes Lied und überbrachte sogar Weihnachtsbrötle.

Die Kasse des Gesangverein sei gut gefüllt, berichtete Kassier Gerhard Zimmermann, und die Kassenprüfer Erhard Fengler und Alfred Mutter bestätigten eine gute Kassenführung. Bürgermeister Marcus Röwer führte die Entlastung des Vorstandes durch.

Durch Einschränkungen hart getroffen

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hätten den Gesangverein besonders hart getroffen, sagte Röwer. Aber der Verein habe schon in der Vergangenheit nach längeren Pausen wieder zusammengefunden und, so hoffe er, werde es sicher auch diesmal tun. Der Gesangverein Eintracht bilde einen Mehrwert für die Gemeinde.

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Geradezu philosophisch wählte Rainer Kenzler seine Worte, wenn er feststellte, dass man Dinge erst schätze, wenn sie fehlten. Für ihn und sicher für alle Sänger gelte, dass man auch mal eine Auszeit vom Tagesgeschäft brauche, um Kopf und Körper zu entspannen und sich vom Alltag zu entfernen.