Der Musikverein 1857 Volkertshausen hat für sein Konzert unter dem Motto „So schön ist Blasmusik“ in der Alten Kirche in Volkertshausen sieben Ensembles aufgeboten, um bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach langer Corona-Pause das Publikum zu begeistern.

„Endlich können wir wieder öffentlich spielen“, sagte die Vereinsvorsitzende Hanna Schwering bei der Begrüßung. Die Proben mit strengem Hygeniekonzept hätten die Musikerinnen und Musiker gefordert und zu hohen Leistungen angetrieben. Die Teilnahme am Landeswettbewerb „Impuls“ habe den Musikverein bereichert und ihm viele Impulse gegeben, so Schwering. Die Musiker wollten nun zeigen, wie schön und abwechslungsreich Blasmusik sein kann, erläuterte Dirigent Simon Geigges.

Ehrennadel für Helmut Messmer

Helmut Messmer, Präsident und seit 1977 aktives Mitglied des Musikvereins, wurde für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Bürgermeister Marcus Röwer würdigte seine Verdienste, und der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz betonte, wie wichtig das Ehrenamt und das damit verbundene Engagement für die Allgemeinheit seien.

Der musikalische Teil des Abends startete mit der Jugendkapelle unter der Leitung von Andreas Maurer: Mit „36,5 Grad Celsius – Too Hot To Work“ von Thiemo Kraas, „Drummer‘s Delight“ von Henry Mancini und „Irish Dream“ von Kurt Gäble zeigten die Jugendlichen, was sie gelernt haben. Das Dirigat übernahm dabei auch mal Jakob Binder.

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Es folgte das große Blechbläser-Ensemble unter Leitung von Simon Geigges und spielte „So schön ist Blasmusik“. Dem stand das beliebte Salonorchester mit den „Donauwellen“ von Iosif Ivanovici und „Amore per te“ von Harald Kolasch unter der Leitung von Roland Greuter in nichts nach.

Musik mit Besenstiel

Mit Besenstiel und Trommelstock lässt sich auch Musik machen. Wie das geht, zeigte die Percussion-Truppe unter der Leitung von Martin Butsch. „Stick to Stick“ hieß das Stück, und rhythmischer wurde wohl noch nie ein Besenstiel benutzt.

Martin Butsch hatte wieder eine besondere Idee: „Stock zum Stock“ (Stick to Stick) hieß, frei übersetzt, das Stück für ...
Martin Butsch hatte wieder eine besondere Idee: „Stock zum Stock“ (Stick to Stick) hieß, frei übersetzt, das Stück für Besenstiel und Trommelstock. | Bild: Günther Vasel

Die Böhmischen 8 leitete dann Fritz Lüttke, und für die „Böhmische Liebe“ ließ das Ensemble auch die sangesfreudigen Stimmen erklingen. Das große Holzbläser.Ensemble gab dann richtig Gas und beim „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik fielen die Zuhören mit rhythmischen Klatschen ein. The „Sound of Silence“ von Paul Simon war der große Schlussakkord des gemischten Bläser-Ensembles.