198 Volkertshausener und Aacher über 70 Jahre konnten sich am Donnerstag in der Wiesengrundhalle von Volkertshausen impfen lassen. Ein neunköpfiges Impfteam aus Freiburg und vom Kreisimpfzentrum in Singen war gekommen. Außerdem halfen 20 Ehrenamtliche aus den Gemeinden, die Senioren durch die Impfstraße zu führen. Volkertshausens Bürgermeister Marcus Röwer war ebenfalls vor Ort, um zu schauen, ob alles klappte. Bis auf eine 20-minütige Verspätung zum Start, weil das Freiburger Team verkehrsbedingt verspätet eintraf, lief alles gut. Die Bürger, besonders die, die nicht mehr so mobil sind, freuten sich sichtlich über das Angebot.

Bürgermeister setzte sich für Termin ein

Röwer hatte sich dafür eingesetzt, dass der Termin stattfindet. „Ich habe mir schon vor vielen Wochen Gedanken darüber gemacht, ob es möglich ist, ein Impfteam herzubekommen“, erklärte Röwer. Dann habe er beim Landratsamt angefragt und Ende März die Information bekommen, dass es klappt. Anfangs war geplant, nur die über 80-Jährigen zu impfen. Da aber mehr Impfdosen zur Verfügung standen, als Impfwillige, konnten sich auch über 70-Jährige anmelden und Bürger aus Aach dazukommen. „Wir sind wirklich dankbar, dass die Aacher Bürger den Impftermin vor Ort mitnutzen können“, sagte Aachs Bürgermeister Manfred Ossola. Es sei ein niederschwelliges Angebot, das hoffentlich viele dazu bewegte, sich impfen zu lassen. Aach unterstützte die Aktion mit Mitarbeitern und Material.

Alle Stationen in der Halle aufgebaut

Alle Stationen eines Impfzentrum waren in der Wiesengrundhalle aufgebaut. „Die Gemeinde stellt die Infrastruktur, das Impfteam bringt Impfstoff und Mitarbeiter“, erklärte Röwer. Jeder Impfling wurde im Vorraum der Halle von Gemeindemitarbeitern empfangen, die mit ihnen die Unterlagen durchgingen. Dann ging es weiter zur Anmeldung, die von Mitarbeitern aus Freiburg vorgenommen wurden. Im nächsten Bereich schauten sich die Impflinge den Aufklärungsfilm an, danach ging es weiter zum Arztgespräch und zur Impfung. Dann durften die Geimpften in einem Bereich Platz nehmen und 15 Minuten warten. Dort standen Mitglieder des DRK-Ortsvereins Aach bereit, falls jemand die Impfung nicht verträgt. Letzte Station war das Abmelden.

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Ursula und Alfons Falenski aus Volkertshausen waren froh über die Impfmöglichkeit in ihrer Heimatgemeinde. „Ich hatte schon einen Termin für Singen, habe mich dann aber wieder abgemeldet als klar war, dass hier geimpft wird“, berichtet die 83-Jährige. Ursula Adam vom Kreisimpfzentrum nahm die Impfung routiniert vor. Am 3. Juni darf das Ehepaar um die gleiche Uhrzeit zum zweiten Impftermin in der Wiesengrundhalle antreten. Dann heißt es für die Gemeinde: Wieder alles zum Impfzentrum für einen Tag aufbauen.