Vorsorglich hatte der Kulturverein Alte Kirche als Veranstalter das erste Volkertshauser Weinfest ins Trockene verlagert, denn der Himmel sah langfristig nicht nach gutem Wetter aus. Ganz anders war die Großwetterlage am vergangenen Wochenende im Inneren der Alten Kirche. Da herrschte von Anfang an beste Stimmung.

Schon kurz vor 16 Uhr trafen die ersten Gäste ein und kurz vor 18 Uhr traten die Band The Rockodiles auf und sorgten für die richtige Stimmung. In Vertretung vom Bürgermeister Röwer hielt Alfred Mutter die Gäste aus dem ganzen Hegau willkommen. Sein Amtsnachfolger ließ sich entschuldigen, weil er mit seiner Frau sein zweites Kind erwartete. Die ganze Familie sei wohlauf, berichtete Mutter.

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Die Stimmung war ausgelassen. Viele junge Leute waren gekommen und feierten und tanzten den ganzen Abend.

Gäste waren hungriger und durstiger als gedacht

Mit den Getränken hatten sich Veranstalter und Anbieter wohl kräftig verschätzt. Bereits um 19.30 Uhr musste der Weinlieferant Vollmer für Nachschub sorgen, der aber nur rund zwei Stunden reichte. Also abermals Nachschub. So ähnlich erging es auch den für andere Getränke zuständigen Lieferanten und auch der deutsch-italienische Freundeskreis mit seinen Antipasti- und Snackteller war so stark nachgefragt, das in der Nacht noch ein Einkauf nötig wurde.

Die Mitglieder des Vereins waren mehr als begeistert von diesem Abend, wie die Vereinsvorsitzenden Pamina Kenzler berichtete.

Veranstalter nehmen Fortsetzung in den Blick

Im Laufe des Abends wurden rund 350 Gäste bis zum Schluss gegen 24 Uhr in der Alten Kirche gezählt. Die Veranstalter waren rundum begeistert. Besonders Sebastian Eckert zeigte sich als Organisator und Leiter des Abends vom Verlauf sehr zufrieden. Alle Helfer hätten immer da angepackt, wo auch etwas zu tun war, die Einstellung der Lieferanten war lobenswert, die Musik begeisternd und schließlich die Gäste so, wie es sich für ein Weinfest gehört: „Es gab keine Probleme.“

Eine Veranstaltung, die in ihrer Art sicher nicht die letzte in Volkertshausen sein wird, resümiert der Vorstand.