Die Umleitungen sind ausgewiesen, die Schilder stehen: ein sichtbares Zeichen, dass die Bauarbeiten zur Sanierung der Frieden- und Steißlinger Straße anfangen. Schon werden die Notwasserversorgungen der Anlieger eingerichtet – und die nächsten Wochen werden einige Unannehmlichkeiten mit sich bringen.

Die Bordsteine werden alle auf die gleiche Höhe gebracht – ausgenommen, wenn für die Regenwasserführung eine Erhöhung notwendig ist. Da die Ausschreibung wesentlich geringere Kosten als geplant ergab, ist Bürgermeister Röwer vorgeprescht und hat bei der TÜGA, die auftragsgemäß für die Straßenbeleuchtung verantwortlich zeichnet, modernere und wirtschaftlichere Straßenlaternen bestellt. Entgegen der bisherigen Beleuchtung werden die Masten sechs Meter hoch werden und mit effektiven, sparsamen LED- Leuchtmitteln ausgerüstet. Einstimmig votierte der Gemeinderar für das Vorgehen des Bürgermeisters.

Gebiet Ebne als Gewerbegebiet eingestuft

Der Gemeinderat hat entschieden: Nachdem das Gebiet Ebne zunächst als Mischgebiet ausgewiesen werden sollte, wird es nun auf Wusch des Rates als Gewerbegebiet eingestuft. Der Bau und Betrieb einer Arztpraxis ist in einem Gewerbegebiet möglich, aber grundsätzlich ist keine Wohnbebauung gestattet. Damit handelte der Gemeinderat durchaus vorausschauend. Es steht zu befürchten, dass in diesem Baugebiet mit seinen Sportplätzen, der Wiesengrundhalle, Gewerbebetrieben und Jugendtreff (mit geplanter Skaterbahn) doch ein erhöhtes Lärmaufkommen, zumindest zeitweise, zu erwarten ist. Daran könnten sich zukünftige Bewohner stören.

Der Skaterpark wird noch etwas auf sich warten lassen müssen. Geplant ist die Anlage bei der Wiesengrundhalle, neben dem Jugendtreff. Auf Anfrage eines Jugendlichen teilte Bürgermeister Marcus Röwer mit, dass die Planung als Projekt im Rahmen der Jugendbeteiligung aufgestellt werden soll. Hierbei werden im Kreis Gemeinden, Fachleute und die Jugendlichen dazu angeleitet, sich an den Entscheidungen ihrer Belange in den Gremien zu beteiligen.