Volkertshausen sei nur in geringem Maße vom Dauerregen betroffen gewesen, so Bürgermeister Marcus Röwer. Lediglich auf der Aach-Insel habe es eine ungefährliche Überflutung gegeben.

Eine Alarmierung der Bevölkerung über die beiden vorhandenen Sirenen sei derzeit nicht möglich. Man arbeite im Kreis aber an der Digitalisierung des Alarmsystems.

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Vorsorglich habe man bei der Sanierung der Aach-Brücken auf Mittelpfeiler verzichtet, um ein ungehindertes Abfließen gewährleisten zu können.

Mobile Luftfilter würden 70.000 Euro kosten

Die Gemeinderäte diskutierten zudem über die Anschaffung von mobilen Luftreinigungsgeräten für die Schule. Bürgermeister Röwer berief sich auf die Meinung einiger Experten: Auch Profigeräte könnten das Lüften in den Klassenräumen nicht ersetzen, die Maskenpflicht müsse bleiben und es sei mit einer Lärmbelästigung zu rechnen.

Die Kosten lägen bei rund 70.000 Euro, hinzu kämen 5.000 Euro Wartungskosten jährlich. Der Mehrwert sei gering. Nachdenken werde man aber über die Installation fester Lüfter, auch wenn sich die Kommunen im Kreis laut Röwer noch zurückhaltend geben.

Zukunftswerkstatt startet im Herbst

Röwer freute sich, dass Volkertshausen in das Förderprogramm Zukunftswerkstatt aufgenommen wurde. Für die Jugendlichen ist die Startveranstaltung am 22. Oktober. Die eigentliche Auftaktveranstaltung ist für den 5. Oktober geplant. Teilnehmen können alle Bürger, die über die Zukunft der Gemeinde mitentscheiden wollen.

Je nach Haushaltslage soll es mit den Straßensanierungen weitergehen. Saniert werden sollen die Langensteiner Straße, die Wehristraße, die Kirchstraße und die verlängerte Steigstraße.