Schnurre halten – weiter mache: Das ist das Motto und zugleich die Parole in Volkertshausen. Die Narrentage sind vorbei – die Fasnet geht weiter. Und bei so viel Engagement sind auch Ehrungen angebracht.

Gleich zum Beginn des Zunftballs, noch in der alten Wiesengrundhalle, konnte der Landvogt Christian Herz viele verdiente Narren und Närrinnen der Rehbockzunft auszeichnen. Den Verdienstorden der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee in Silber erhielten Klaus Widemann, Ingrid Widemann, Sarah Lüttke und Irene Wattroth. Mit dem Verdienstorden in Gold wurden ausgezeichnet Reiner Neidhart, Michael Thurner, Melanie Beck, Marcel Beck und Dirk Schmid. Den Ehrennarrenorden erhielten Marlen Weidner, Karl-Heinz (Charly) Heitz und Jürgen Sapper.

HipHop oder Heino

Der Zunfttanz eröffnete dann den Abend wie gewohnt. Rehböcke und Bacheholzwieber schwangen die Hüften auf der Bühne. Spritziger kam das Tanzen danach von der Rasselbande rüber. Sabrina Ritter und Sarah Miczuga hatten mit dem Narrensamen Bankräuber in Szene gesetzt, die nach einem Banküberfall nur so mit dem Geld um sich schmissen.

Günter Muffler und Marius Butsch wetteiferten danach um die Gunst des Publikums ob denn englischer HipHop besser ankomme als etwa Heino.

Schokolade ist besser als Sex

Jetzt erfolgte ein Sprung ins Jahr 2050, wo sich die Zämmagwürfletä trafen, um über die alten Zeiten des Jahres 2019 zu tratschen. Einstudiert hatten diesen Sketch Alexandra Hassler, Melanie Beck und Stephanie Cordobes. Die Gesellschaft blieb in der Zukunft, und Dirk Schmid, Thomas Cordobes und Marcel Beck fanden sich zusammen, um den 222. Geburtstag der Narrenzunft zu feiern. Selbstverständlich waren unter den illusteren Gästen auch Alfred Mutter und Jendo Mirthes. Zuletzt stieg noch Marcel Beck in die Bütt und erklärte dem staunenden Publikum, warum Schokolade besser als Sex ist.

Mit zwölf Posaunen, zehn Trompeten und doppeltem Schlagzeug demonstrierte die Guggenmusik aus Allensbach, dass ihre prima anheizen kann.