Volkertshausen hat mit Marcus Röwer einen neuen Bürgermeister. In einer öffentlichen Sondersitzung des Gemeinderats wurde der 31-Jährige am Karfreitag feierlich vereidigt, nachdem er im Januar mit knapp 82 Prozent der Stimmen gewählt worden war. In seiner Antrittsrede hob Röwer hervor, dass er sich seit Wochen sich auf das Amt freue und motiviert sei, nun endlich loszulegen. Er wolle stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Volkertshausen haben und ihnen ein ehrlicher und gerechter Bürgermeister sein.

Nachdem die stellvertretende Bürgermeisterin Waltraud Sproll feierliche Worte verlas und Röwer antwortete "Ja, so wahr mir Gott helfe", waren die rechtlichen Voraussetzungen für den Dienstantritt geschaffen. Diensteid und Verpflichtung wurde durch Handschlag besiegelt. Dass der Termin dafür ausgerechnet auf Karfreitag fiel, hing mit dem Datum zusammen: Am 19. April werden in Volkertshausen traditionell Bürgermeister ins Amt eingeführt.

Bild: Günther Vasel
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Infrastruktur, Betreuungszeiten und Zukunftswerkstatt auf der Agenda

Wenig später nannte der neue Bürgermeister bereits erste Ansätze dessen, was Volkertshausener von ihm erwarten dürfen: Neben der Infrastruktur führte Röwer die Dauerbrenner sichere Ortsdurchfahrten und die Betreuungszeiten im Kindergarten an. Auch wolle er die schon im Wahlkampf angekündigte Zukunftswerkstatt auf den Weg bringen. Hier soll mit Unterstützung der Bürger ein Leitbild für die Zukunft entstehen – aber nicht als Ersatz für den Gemeinderat, sondern als Ergänzung und Impulsgeber, wie der frisch vereidigte Bürgermeister erklärte.

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Rückblickend bedankte Röwer sich auch für das große Vertrauen, das Volkertshausen ihm entgegengebracht habe. Der 31-jährige Politik- und Verwaltungswissenschaftler arbeitete zuletzt beim Landratsamt Tuttlingen. Er bedankte sich auch bei seinem Vorgänger Alfred Mutter, der ihm nach 36-jähriger Tätigkeit ein gut bestelltes Feld hinterlassen habe. Der nun ehemalige Bürgermeister saß bei der feierlichen Amtseinführung bereits in den Reihen der rund 100 Gäste. Unter diesen waren auch Bürgermeister der Nachbargemeinden.

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