Eigentlich kennen die meisten Menschen sie nur als Double von Angela Merkel. Dass Marianne Schätzle aber als Kabarettistin den Leuten zum Beispiel mit ihrem neuen Programm "Früher war nichts to go" Kabarett auf hohem Niveau bietet, ist weniger bekannt. Bei ihrem Auftritt in der nahezu voll besetzten Alten Kirche in Volkertshausen konnte die Hilzinger Merkel-Doppelgängerin mit ihrer Sicht auf die kleine und die große Welt ihr Publikum zwei Stunden lang restlos begeistern.

In ihrer Begrüßung freute sich Astrid Kenzler-Haidvogl vom veranstaltenden Verein Alte Kirche, dass es endlich mal geklappt hat, Marianne Schätzle nach Volkertshausen zu holen. Noch nicht im Merkel-Outfit, befasste sich die Kabarettistin zunächst mit der Volkertshauser Bürgermeisterwahl. Über ihren Slogan: "Mutter geht – Mutti kommt", mussten dann auch die vielen auswärtigen Besucher herzhaft lachen. Schätzle’s trockenes Fazit: "Marianne, wir schaffen das!"

Spott beim Thema Partnersuche

Dann folgten Ausflüge in die Fernsehwelt zu Serien wie "Bauer sucht Frau". Hier kenne sie sich als frühere Bauerntochter besonders gut aus, sagte Schätzle. Bei dieser Sendung müsse man einen Mindeststandard an Umgang und IQ deutlich unterschreiten, meinte sie. Auch Plattformen zur Partnersuche im Internet konnte sie nichts als Spott abgewinnen. Zur Freude und großen Erheiterung des Publikums erzählte sie von ihren eigenen Erfahrungen bei der früheren Partnersuche.

Die Lacher hatte die Hilzinger Kabarettistin dann auch bei ihren Gedanken zum momentanen "Genderwahn" auf ihrer Seite. Auch ging es unter anderem um die nicht mehr gewünschten Namen wie Zigeunerschnitzel oder Mohrenkopf. Auch als Sängerin konnte Marianne Schätzle ihr Publikum begeistern.

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"Ich verspreche Ihnen nichts, aber das halte ich auch", mit diesem Zitat startete Marianne Schätzle beim Finale in ihre Kanzlerinnenparodie, mit Perücke und rotem Blazer. Auch die Sprache und die Fingerraute ließen nichts zu wünschen übrig.