Volkertshausen – Ein großes Fest für Volkertshausen – ein großartiges Fest für die Rehbockzunft und für die gesamte Gemeinde. Die Narrentage 2019 sind vorüber, was bleibt, sind die schönen Stunden der Erinnerung und das Gefühl, die Organisation gemeistert zu haben.

Sonnenschein lockt Besucher in die Gemeinde

Das gilt für alle Beteiligten: zunächst den Zunftmeister Jendo Mirthes und seine Mannschaft, das gilt für Volkertshausen und seine Bewohner. Und das gilt natürlich für die Narrenvereinigung Hegau-Bodensee mit Rainer Hespeler an der Spitze und dem Landvogt Christian Herz. Dass die Narrentage eine herausragende Veranstaltung wurden, darin sind sich alle einig. Ein großer Teil des Erfolgs ist auf das Wetter zurückzuführen. Bei herrlichem Sonnenschein konnten sich die Narren bei den Umzügen und in den Straßen präsentieren. Ob Nachtumzug, historischer Umzug oder der große Festumzug am Sonntag, Zuschauer und Narren genossen es, bei ausgelassener Stimmung zu feiern: 111 Jahre Rehbockzunft und 60 Jahre Narrenvereinigung Hegau-Bodensee.

Ansturm auf Besenwirtschaften

Zufrieden waren auch Polizei und Feuerwehr sowie das Rote Kreuz und die Sicherheitsfirmen, alle hatten an diesem Wochenende relativ wenig zu tun. Das Fest kam bei den Zuschauern gut an. Und die Besenwirtschaften? Ausverkauft, hieß es bei vielen Bestellungen, manches konnte nachbestellt werden.

Wie die Zunft die Organisation bewältigte

Der Zunftmeister berichtet: "Vor zwei Jahren haben wir angefangen und es lag ein großer Berg an Arbeit vor uns", erzählt der sichtbar erleichterte Jendo Mirthes. Es hatte im Vorfeld natürlich auch Tiefpunkte gegeben und man habe sich gefragt, ob man die gesamte Organisation werde bewältigen können. Der stete Zuspruch auch untereinander war schließlich ausschlaggebend für die Motivation.

Im Arbeitsdress zeigt sich Jendo Mirthes am Montag. Erleichtert ist er, dass alles so gut geklappt hat und zufrieden mit der Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Im Arbeitsdress zeigt sich Jendo Mirthes am Montag. Erleichtert ist er, dass alles so gut geklappt hat und zufrieden mit der Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Die Zunft lebt vom Miteinander

40 Köpfe war die Mannschaft stark, die für diese Arbeit Freizeit und oft auch ihren Urlaub opferten. "Ich bin wirklich stolz auf die Mannschaft", lobt Mirthes. Als er nach seinem eigenen Eindruck gefragt wird, antwortet der Zunftmeister: "Was soll ich sagen? Mega! Es waren drei Tage mit einer tollen Stimmung im Ort". Als er nach dem Zunftmeisterempfang aus der Alten Kirche gekommen sei, sei er überwältigt von den Zuschauermassen gewesen. Das Narrentreffen sei ein echtes Miteinander mit den Zünften und allen Beteiligten gewesen.

Geht es noch besser? Diese Frage stellt sich nicht, denn jedes Narrentreffen ist wichtig und ein besonderes Ereignis. Konkurrenz zwischen den Zünften darf da nicht aufkommen. Jedes Narrentreffen ist anders und hat seine besondere Note.