Es ist eine vielgestaltige Auswahl an Arbeiten der Kindergruppe mit Teilnehmern zwischen acht und zwölf Jahre, der Gruppe von Jugendlichen von 14 bis 18 Jahren und der Erwachsenen aus unterschiedlichen Berufen. Tom Leonhardt ist Initiator dieser Aktion. Sein erstes Atelier in Öhningen musste Leonhardt auf Grund bautechnischer Mängel räumen. Er fand mit seiner Kunstschule ein neues Zuhause in Wangen am See. Das 1845 gebaute, unter Denkmalschutz stehende christliche Schulhaus stellte sich dabei als mehr als nur praktikable neue Heimat heraus. Wohnung, Atelier, Unterrichtsräume und eine kleine Bühne im Keller waren sogar der ideale Ort für den Neuanfang.

Über 30 Schüler wurden zuletzt an der Kunstschule unterrichtet. Integration ist hier selbstverständlich, so nehmen zurzeit auch zwei Mädchen aus muslimisch geprägten Familien an den Kursen teil. Gemeinsames Lernen und Verstehen, Vertrauen schaffen, Vorurteile ausräumen und die Begegnung mit dem Unbekannten, das sind die Grundsätze der Schule und des Schulleiters Tom Leonhardt. Sehen lernen inmitten der Kunst.

Die Schülerinnen und Schüler sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in kleinen Gruppen (maximal zehn Teilnehmer) eine Grundlagenvermittlung als Fundament unterschiedlicher Mal- und Zeichentechnik erhalten. Die individuellen Ausdrucksmöglichkeiten und deren Förderung stehen im Fokus. Das Ziel ist, eigene Wege zum künstlerischen Ausdruck zu eröffnen. Kunstgeschichtliche Hintergründe eines jeweiligen Themas fließen in die Vermittlung ein. Der Unterricht der Kunstschule wird von Tom Leonhardt konzipiert und abgehalten.