Viele Menschen stehen in Tengen hinter dem Tenniclub. Dies wurde am Tag der offenen Tür, der nach größeren Sanierungsmaßnahmen stattfand, deutlich. Großes Lob gab es etwa vom Ehrenvorsitzenden Reinhard Geisser, der 17 Jahre lang Vorsitzender des Vereins war: „Man kann die vielen Helfer nicht genug loben, die so viel ehrenamtlich machen. Die Mitglieder leisten unglaublich viel.“ Neben den Sanierungsarbeiten würden sie die Tennisanlage selbst pflegen und nebenher noch den Spielbetrieb organisieren.

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Ehrenmitglied Klemens Keller erzählt, dass er nur kurze Zeit Tennis gespielt habe. Er habe aber die komplette Elektrik im Clubheim und in der Tennishalle installiert und sei daher eng mit dem Tennisclub verbunden. Josef Münch spielt Tennis und sagt: „Tennis ist ein Ganzjahressport. Man kann ihn auch altersunabhängig spielen.“

Wie eine Massage

Breitensportwart Georg Eichkorn beschreibt: „Die neue Oberfläche des Bodens in der Tennishalle ist Teppichboden mit Granulatkörnung. Das ist das Neueste, was es gibt.“ Wenn man länger darauf barfuß laufe, sei es, wie wenn man eine Massage bekomme. Der Bodenbelag war eine von drei Sanierungsmaßnahmen. Eine Gruppe von Mitgliedern und Vorsitzenden habe zuvor verschiedene Beläge getestet, erzählt die Vorsitzende Dagmar Strölin.

Der Boden der Tennishalle wurde erneuert und besteht jetzt aus einem Teppichboden mit Granulatkörnung.
Der Boden der Tennishalle wurde erneuert und besteht jetzt aus einem Teppichboden mit Granulatkörnung. | Bild: Uli Zeller

Der Sand, der für die ehemaligen Sandplätze notwendig gewesen sei, konnte in Deutschland nicht mehr bezogen werden. Eine Tonne habe der Club noch übrig gehabt und diesen an einen anderen Tennisclub weitergegeben, berichtet Schriftführerin Heike Wicker.

Südfassade saniert

Eine weitere Sanierungsmaßnahme, die gestemmt wurde: „Der Südgiebel war auch morsch“, sagt Dagmar Strölin. Das ist die Fassade, die sich auf der Rückseite der Halle gegenüber des Eingangs befindet. Innerhalb von vier Monaten sei die Sanierung abgeschlossen gewesen. „Manch Häuselbauer wäre auf unseren Zeitplan neidisch gewesen“, so Strölin. Nun steht noch die Erneuerung der Lichtanlage aus.