Die Bushaltestelle in Tengen-Watterdingen, kurz vor der Ortsausfahrt nach Engen, hatte in den vergangenen Jahren vielen Eltern Sorgen bereitet.

„Eigentlich war es nur ein Gehweg mit Schild“, sagt Petra Fritsch, Leiterin der Stabstelle Bauen und Stadtentwicklung. Schwierig sei es geworden, wenn die Kinder mit Regenschirmen auf dem Gehweg stehen mussten, oder wenn Lastwagen vorbeidonnerten, berichteten die Eltern.

So sah die Haltestelle in Watterdingen noch im vergangenen Herbst aus. Es war nur ein schmaler Bürgersteig mit Schild.
So sah die Haltestelle in Watterdingen noch im vergangenen Herbst aus. Es war nur ein schmaler Bürgersteig mit Schild. | Bild: Uli Zeller

Damit die Schulkinder nicht zu nahe an der Straße stehen mussten, stellten Anwohner ihren Hof zum Warten zur Verfügung. Und manche Eltern beaufsichtigten die wartenden Kinder. Jetzt scheint dieses Problem zwar gelöst zu sein, die Bürger geben sich aber noch nicht zufrieden.

Neue Haltestelle mit Wartebereich

Die Bauarbeiten sind fertig. Die Haltestelle wurde ein wenig nach hinten versetzt. Es gibt dadurch einen separaten Wartebereich, in dem die Kinder sicher warten können. Außerdem ist die neue Haltestelle rollstuhlgerecht. Laut Bürgermeister Marian Schreier ist das Projekt Bushaltestelle Watterdingen Süd abgeschlossen und wurde abgenommen.

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Die Bürger hatten sich darüber hinaus jedoch schon vor längerer Zeit ein Buswartehäuschen gewünscht. Der Gemeinderat hatte sich mehrheitlich dagegen entschieden, da ein Buswartehäuschen die Gefahr für die wartenden Kinder nicht senken würde.

Zwei Buswartehäuschen noch in diesem Jahr

Deshalb werden die Bürger aus Watterdingen jetzt selbst aktiv: Die Stadt Tengen will das Material zur Verfügung stellen. Die Bürger in Watterdingen legen selbst Hand an und wollen ein Buswartehäuschen bauen.

Ortsvorsteherin Jennifer Maier erläutert: „Durch die zügige Umsetzung der Bauarbeiten konnten wir nun mit den Planungen für die Buswartehäuser starten.“ Projektleiter, Ortschaftsrat Armin Zimmermann, stecke mitten in den Vorbereitungen.

„Die Pläne sollen zeitnah der Verwaltung vorgelegt werden können. Wir hoffen, dass die Kinder noch in diesem Jahr einen trockenen Wartebereich bekommen“, so die Ortsvorsteherin. Geplant seien zwei Buswartehäuser, eins auf jeder Straßenseite.