Der Tennisclub ist jetzt in die neue Saison gestartet und kann von den ersten Spielen berichten. Die Gegner kommen unter anderem aus Grenzach, Triberg und Villingen – was zeigt, dass sich der mögliche Radius für die Sportler langsam wieder erweitert. Alle Spiele, egal ob in Tengen oder auswärts, fänden draußen statt, erläutert die Vorsitzende Bianca Maus. Sie sagt: „Die Stimmung ist super.“ Das Interesse am Sport sei groß. Wegen Corona gebe es eine Sonderregel: Man kann in dieser Saison nicht absteigen – nur aufsteigen.

Erste Prüfungen finden statt

Beim Verein für deutsche Schäferhunde lag das Vereinsleben nun für anderthalb Jahre brach. Drei Prüfungen seien abgesagt worden, erzählt der Vorsitzende Michael Ritzi. „Aber jetzt fand wieder eine erste Prüfung statt – und vereinzelte Trainingseinheiten“, so Ritzi. Die Prüfungen hätten im Freien stattgefunden und man habe den inzwischen gewohnten Abstand eingehalten, um die Corona-Auflagen zu erfüllen. Die Mitgliederzahl habe sich im Corona-Zeitraum nicht verändert, so Ritzi. Alle Vereinsmitglieder hätten dem Verein also die Treue gehalten, obwohl die gemeinsamen Aktivitäten ausgefallen sind. Andererseits habe man auch noch keinen Zulauf von neuen Hundebesitzern erlebt, die nun Hilfe dabei suchten, den Vierbeiner zu erziehen, der ihnen den Lockdown angenehmer gemacht hat.

Die Vereinstätigkeit der Chorgemeinschaft Blumenfeld-Tengen-Talheim ruht seit dem ersten Lockdown, wie deren Vorsitzender Benno Wezstein auf Nachfrage dieser Zeitung schreibt. Momentan sei noch kein Probenbeginn geplant. „Wir warten weiter ab, was uns die Vorschriften für die Proben abverlangen“, so Wezstein.

Erste Proben bei der Stadtkapelle

Die Tengener Stadtkapelle startete nach einer siebenmonatigen Zwangspause mit der ersten Probe. Sie fand im Freien vor dem Probelokal statt. Die Zwangspause habe der Spielfreude keinen Abbruch getan, berichten die Musiker im Amtsblatt. Auch Zuhörer seien gesichtet worden.

Wandern wieder möglich

Der Schwarzwaldverein freut sich darüber, dass Wandern wieder möglich ist. „Wir hatten eine 100-Kilometer-Wanderung geplant, die abgesagt werden musste“, erläutert Vorsitzender Matthias Back. „Derzeit sieht es so aus, wie wenn wir Anfang Oktober die Wanderung durchführen könnten“, erläutert er. Ab Juli gebe es nach sieben Monaten Pause auch wieder den traditionellen Wanderhock, ergänzt Vorsitzender Walter Zepf. Der Bürgerverein Linde berichtet davon, dass die Begegnungsstätte Corona-bedingt 25-Mal an den Mittwochen geschlossen war. Nun könne es wieder los gehen, mit altem Elan wolle das Team wieder für seine Gäste da sein. Am letzten Mittwoch im Juni hatte die Begegnungsstätte zum ersten Mal wieder für Gäste geöffnet.