Sie unterstützen die Blutspendenaktionen vor Ort, bieten Kurse für Ersthelfer an und leisten selbst erste Hilfe in Notfällen. Die Ortsgruppe des DRK Tengen hatte zusätzlich noch den Umzug aus dem DRK-Heim in die alte Grundschule zu stemmen, nachdem das bisherige DRK-Heim im Zentrum abgerissen wurde. „Wir haben unser Material in einem Raum im oberen Stock gelagert“, berichtet Bereitschaftsleiter Julian Zeller auf Nachfrage. Der Umzug sei noch nicht ganz abgeschlossen. Das, wofür zuletzt ein komplettes Gebäude zur Verfügung stand, liege nun in einem Zimmer. Der Umzug habe unter Corona-Bedingungen stattgefunden. „Wir haben zum Teil mit drei Leuten und Maske unser Zubehör geschleppt und dabei ordentlich geschwitzt“, beschreibt Julian Zeller.

Raum in der alten Grundschule ist Übergangslösung

Tengens Bürgermeister Marian Schreier, selbst Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, erläutert auf Nachfrage: „Der DRK-Ortsverein hat einen Raum in der alten Grundschule bekommen, der größer als der alte ist, sowie eine Garage für die Fahrzeuge.“ Im Zuge des Neubaus für die Feuerwehr seien im Rathaus neue Räumlichkeiten für das DRK geplant. Dies sei aber zeitlich noch nicht terminiert. „Die aktuelle Lösung in der alten Grundschule ist eine vollwertige Unterkunft mit allen Funktionalitäten“, betont der Bürgermeister.

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Vorstand und Mitglieder konnten aufgrund der Corona-Einschränkungen dieses Mal auf drei Jahre des Vereinslebens zurückblicken, wie Schriftführerin Anna-Lena Schatz erläuterte. Der Ortsverein führte auch während der Pandemie drei Blutspenden-Aktionen pro Jahr durch. Die Schriftführerin berichtet im Rückblick von einer hohen Spendenbereitschaft: „Im Jahr 2020 kamen 401 Mitbürger zur Blutspende, davon 22 Erstspender, 2021 war die Spendebereitschaft ebenfalls sehr gut.“

Zahlreiche Ehrungen

Zahlreiche Mitglieder des DRK Tengen wurden geehrt oder zu Ehrenmitgliedern ernannt: Max Hahn, Konrad Schuster, Celine Fröhle, Ralf ...
Zahlreiche Mitglieder des DRK Tengen wurden geehrt oder zu Ehrenmitgliedern ernannt: Max Hahn, Konrad Schuster, Celine Fröhle, Ralf Happle, Matthilde Seidler, Julian und Daniel Zeller, Helmut Fahr, Linda Fleischer, Karolin Happle, Klaus Schultheiß und Marian Schreier (v.l.) bei der Generalversammlung in Watterdingen. | Bild: Claudia Zeller

Ausbilder Daniel Zeller konnte von mehreren Kursen berichten. Den typischen Führerscheinkurs gebe es nicht mehr, erklärte er auf Nachfrage des SÜDKURIER. Bei der Ausbildung für betriebliche Ersthelfende könnten alle teilnehmen, die einen Nachweis der Berufsgenossenschaft benötigen – vom Betriebshelfer bis zum Trainer. „Konkret führen wir einmal im Monat samstags einen Tageskurs mit neun Unterrichtseinheiten durch“, so der Ausbilder.

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Auch Kurse in Kindertagesstätten gebe es. Dabei seien in Büßlingen, Watterdingen und Tengen auch Kinder geschult worden. „Dabei geht es um Grundkenntnisse wie das Absetzen eines Notrufs“, erklärt der Übungsleiter.