Wunderbar. Fred Zellers Herz hört sich gut an. Im Blut ist genügend Eisen. Puls und Blutdruck sind in Ordnung. Und es gibt auch keine Vorerkrankungen, die einer Blutspende im Weg stehen. DRK-Blutspendenarzt Karlheinz Himmelsbach kann den Tengener also getrost zu seiner 103. Blutspende schicken.

Für Fred Zeller ist es selbstverständlich, Blut spenden zu gehen, wie er auf Nachfrage des SÜDKURIER schildert: „Man weiß nie, wann man selbst einmal Blut braucht. Das kann schnell gehen. Ich habe selbst schon im näheren Familienkreis erlebt, wie wichtig es ist, wenn bei einem Unfall Blut zur Verfügung steht“, beschreibt er.

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Mit 18 Jahren hat Zeller zum ersten Mal Blut gespendet und seither nicht mehr aufgehört. Bei über 100 Blutspenden kommt er inzwischen auf über 50 Liter gespendetes Blut – ungefähr zehnmal so viel, wie durch die Adern eines durchschnittlichen Erwachsenen fließt.

Seit Pandemie läuft Blutspende anders ab

Drei solche Blutspendenaktionen stellt der Tengener DRK-Ortsverein pro Jahr in der Randenhalle auf die Beine. Durch die Corona-Pandemie läuft die Blutspende inzwischen nur noch über vorherige Terminvereinbarung. Dies sei nicht nur ein Vorteil für die hauptamtlichen Helfer des DRK-Blutspendendienstes, sondern auch für den Ortsverein. Bereitschaftsleiterin Claudia Zeller erläutert: „Wir wissen schon vorher genau, wie viele Spender kommen und können das Vesper besser organisieren.“ Bei der jüngsten Aktion seien es 153 Blutspender, davon elf Erstspender gewesen.

Stadtrat Thorsten Frank aus Watterdingen geht mit gutem Beispiel voran und leistet eine Blutspende bei der Spendenaktion des Tengener ...
Stadtrat Thorsten Frank aus Watterdingen geht mit gutem Beispiel voran und leistet eine Blutspende bei der Spendenaktion des Tengener DRK-Ortsvereins. Der Verein steht auch in den Startlöchern für den Schätzele-Markt. | Bild: Uli Zeller

Am Schätzele-Markt an anderem Ort präsent

Zugleich bereitet sich der Verein auch auf den anstehenden Schätzele-Markt Ende Oktober vor. Das DRK-Heim zwischen Festplatz und Krämermarkt, in dem in der Vergangenheit Kaffee und Kuchen angeboten wurde, wurde inzwischen zugunsten des neuen Bürgersaals abgerissen. „Es gibt aber auch in diesem Jahr am Samstag und Sonntag wieder Kaffee und Kuchen. Und zwar im Bürgersaal“, so Zeller.

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Die Organisation werde sicher eine Herausforderung, zumal man im Notfall nicht mehr schnell im Keller fehlendes Zubehör holen könne, sondern in den neuen Räumlichkeiten in der alten Grundschule. Auch zwei Sanitätsstationen soll es geben: eine im Rathaus, eine zweite bei der Fahrschule Schön im unteren Bereich des Krämermarktes.