Bei der Hauptübung der Tengener Feuerwehr wurde ein fiktiver Brand mitten im Dorf bekämpft. Damit sich diese Szene nicht in Wirklichkeit wiederholen muss, hatte der stellvertretende Kommandant Claus Preter, der die Übung moderierte, einige Tipps für die Bevölkerung parat. „Kaufen Sie den Weihnachtsbaum erst kurz vor dem Fest und achten Sie darauf, dass er nicht nadelt“, lautete der erste Ratschlag. Weiter solle man den Baum möglichst bis zu den Festtagen im Freien aufbewahren. Beim Aufstellen sollte man auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien wie Vorhängen oder Gardinen achten, so Preter.

Kerzenhalter sollten aus feuerfestem Material sein

„Wenn Sie Wachskerzen bevorzugen, befestigen Sie diese so, dass andere Zweige nicht Feuer fangen können – und verwenden Sie Kerzenhalter aus feuerfestem Material“, so der stellvertretende Kommandant. Zuerst sollten die oberen Kerzen am Baum angezündet werden. Danach die unteren. Auf Nachfrage des SÜDKURIER nach der Übung erläuterte Claus Preter den Grund dafür: „Die unteren Äste ragen weiter heraus als die oberen Äste. Brennen die unteren Kerzen, während man die oberen Kerzen anzündet, kann man sich leicht verbrennen. Vor allem, wenn man nahe am Baum steht.“

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Ein weiterer Tipp des Tengener Feuerwehrmannes: „Stellen Sie für den Fall eines Falles Löschmittel griffbereit. Es genügt auch ein Eimer Wasser.“ Brennende Kerzen sollen nie unbeaufsichtigt werden und Eltern sollen auf ihre Kinder achten, erläutert Preter weiter. Ebenfalls sollen Streichhölzer und Feuerzeuge an einem vor Kindern sicheren Platz aufbewahrt werden. Und ein letzter Rat: „Kinder sollten nur unter Anleitung von Erwachsenen mit Streichholz und Feuerzeug umgehen.“ Damit, so schloss Preter die Hauptübung, wünsche er den Anwesenden eine „Weihnachtsfeier ohne unnötiges Weihnachtsfeuer.“ Dies wäre auch den Feuerwehrmännern zu wünschen. Dann können sie die Feiertage im Kreise ihrer Familie genießen.