Der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, hat die Stadt Tengen informiert, dass sie als Schwerpunktgemeinde im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) für die Jahre 2019 bis 2023 anerkannt wird. Dies berichtet die Stadtverwaltung Tengen in einer Pressemitteilung. Das ELR ist das wichtigste Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg, um Strukturschwächen im ländlichen Raum auszugleichen. Im ELR können sowohl private als auch kommunale Projekte gefördert werden. Schwerpunktgemeinden im ELR werden jährlich in einem Wettbewerbsverfahren ausgewählt. Die Anerkennung ist nur für wenige Gemeinden möglich und eine besondere Auszeichnung. Schwerpunktgemeinden zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen besonderen Beitrag zur Umsetzung der landespolitischen Zielsetzungen leisten. Sie müssen sich konkrete Ziele geben und Strategien zur Erreichung dieser darlegen. Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb ist eine umfassende Entwicklungskonzeption unter Beteiligung der Bürgerschaft. Die Konzeption der Stadt Tengen fußt auf den Ergebnissen des breiten Bürgerbeteiligungsprozesses Leitbild Stadt Tengen 2030.

Schwerpunktgemeinden erhalten im Anerkennungszeitraum Fördervorrang und einen um zehn Prozent erhöhten Fördersatz für gemeinwohlorientierte Projekte. "Ich freue mich außerordentlich über die Aufnahme als Schwerpunktgemeinde im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum. Dies unterstreicht, dass wir uns als Stadt mit der Entwicklung des Leitbilds Stadt Tengen 2030 auf den richtigen Weg gemacht haben und hilft uns bei der Umsetzung der im Leitbild geplanten Projekte.", so Bürgermeister Marian Schreier. "Beim Land Baden-Württemberg und insbesondere beim Regierungspräsidium Freiburg, das uns bei der Antragstellung hervorragend begleitet hat, möchte ich mich herzlich bedanken", so Schreier weiter.