Mit dem Spatenstich hat die Stadtkapelle Tengen die Arbeiten am Wirtschaftsanbau für ihr Festzelt offiziell gestartet. Allerdings stehen die Fundamente des imposanten Gebäudes schon, und die Leitungen sind größtenteils verlegt.

Dank an Gewerke und Stadt

Bei der Begrüßung dankte Claudius Weber vom Vorstandsteam der Stadtkapelle Tengen allen beteiligten heimischen Gewerken für ihre Arbeit und der Stadt Tengen selbst, welche alle Kosten bis zur Baugenehmigung übernommen habe.

Zudem habe man vom Bauhof in Form von schweren Maschinen Unterstützung erhalten. Dank gab es auch für Christian Weber, von dem die Planungen zum Anbau stammten.

Anbau wird 35 Meter lang

Der 35 Meter lange und sechs Meter breite Anbau zum großen Festzelt, das alljährlich zum Schätzele-Markt aufgebaut wird, soll die Technik, die Küche, die Theke, den Spül- sowie den Kassenbereich aufnehmen. Die Verantwortlichen sind sich sicher, dass der Anbau rechtzeitig zum Fest fertigwerden wird.

Die Stadtkapelle Tengen dreht bezüglich der Investitionen für den Anbau, die laut Kostenvoranschlag rund 190 000 Euro betragen, ein großes Rad. Edwin Keller, der das Projekt managt, erklärte dazu, der Verein würde nahezu alle seine Rücklagen in dieses Projekt investieren. Deshalb wolle die Stadtkapelle mit viel Eigenleistung die Kosten minimieren. Doch die große Investition lohne sich, denn der Arbeits- und Zeitaufwand in Bezug auf den Auf- und Abbau zum Schätzele-Markt reduziere sich enorm, die Logistik werde vereinfacht und die Hygiene nachhaltig verbessert. Das Gebäude werde mit Holz aus dem Tengener Gemeindewald gebaut, wie Claudius Weber abschließend verriet.

Bürgermeister lobt Engagement

Bürgermeister Marian Schreier hob die Bedeutung des Anbaus hervor, denn schließlich stelle der Schätzele-Markt den Höhepunkt des Jahres für die Stadt dar. Die Eigeninitiative der Stadtkapelle, die Unterstützung durch die heimischen Handwerker und der große Zusammenhalt in der Stadt bei solchen Projekten ringe ihm Respekt und Bewunderung ab.