Mut tut gut. Das hat Tamara Büttner erlebt. Sie ist Bürokauffrau. Und hat gemerkt: Jetzt ist Zeit für etwas Neues. Da sie Menschen mag, hat sie dann allen Mut zusammen genommen – und ein dreijähriges, berufsbegleitendes Studium absolviert.

Die Tengenerin ist inzwischen psychologische Beraterin, Familienrat-Trainerin und seelsorgerliche Begleiterin. Mut musste Büttner in ihrem Leben immer wieder beweisen. Manches lief anders als geplant. Und es mussten Lösungen her. So erzählt die zweifache Mutter etwa von ihrer Tochter, die eine Körperbehinderung hat. Und zeigt den Aufzug, den sie ins Wohnhaus gebaut haben.

Sie hinterfragt und wägt ab

Mut zeigt Büttner auch damit, dass sie hinterfragt und abwägt. So hat sie in der Individualpsychologie nach Alfred Adler einen Ansatz gefunden, der zu ihr passt. Und sie grenzt sich damit auch von anderen psychologischen Ansätzen ab. „Der Mensch lebt zielgerichtet, ganzheitlich, ist ein soziales Wesen und kann Entscheidungen treffen“, fasst sie den Kern dieses Ansatzes zusammen, der ihr wichtig ist.

Die katholische Frauengemeinschaft Tengen hat Tamara Büttner zu einem Vortrag ins Pfarrheim eingeladen. Der Vortrag heißt „Mut tut gut“. Wenn man mit Tamara Büttner redet, merkt man: Sie will keine schnelle Antworten liefern, sondern erst einmal ein solides Fundament legen.

„Es tut gut, zu ermutigen“

Ermutigung beschreibt Büttner so: „Den anderen anschauen, ihm ein gutes Wort der Anerkennung sagen, ihn sein lassen wie er ist, ihn anlächeln.“ Und die positive Folge davon sei, wenn sich das Gegenüber besser fühlt und es ihm gut tut. „Es tut gut, sich selbst und andere Menschen immer wieder zu ermutigen“, fasst Tamara Büttner zusammen.

Termin und Ort: Frauenfrühstück mit Tamara Büttner am Samstag, 16. November, um 9 Uhr im katholischen Pfarrheim Tengen. Unkostenbeitrag: 10 Euro inklusive Frühstück, Anmeldung bis 12. November bei Christa Anzenberger, Telefon (0 77 36) 86 29. Weitere Informationen: www.tamarabuettner.de