Die SPD im oberen Hegau zieht in den anstehenden Kreistagswahlkampf. Gerade nach der Wahl des neuen Landrates Zeno Danner sei es wichtig, sich einzubringen und die Leitlinien für die Zukunft des Landkreises nicht anderen zu überlassen, heißt es in einer Presseerklärung der SPD.

"Endlich soll mehr bezahlbarer Wohnraum im ganzen Landkreis entstehen. Die Menschen müssen sich außerdem darauf verlassen können, schnell und zuverlässig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis in die Abendstunden im Kreis Konstanz unterwegs sein zu können", schreiben die Sozialdemokraten.

Angelika Strobel und Max Hahn komplettieren das Spitzentrio

Für die Region um Engen, Tengen, Mühlhausen-Ehingen und Aach wird Marian Schreier als Listenführer auf Platz 1 der SPD-Liste kandidieren, wie die SPD in ihrer Pressemitteilung weiter informiert. Er wolle den Kreistag um die Perspektive der eher ländlich geprägten Hegau-Gemeinden bereichern und bringe reichhaltige Erfahrungen als Bürgermeister Tengens mit, um die Interessen der Bürger im Wahlkreis V auch auf Kreisebene zu vertreten.

Auf Platz 2 kandidiert Angelika Strobel, Fachärztin für Allgemeinmedizin aus Engen. Der Tengener Max Hahn hat sich nach 25 Jahren kommunalpolitischer Arbeit abermals zu einer Kandidatur bereiterklärt.

Auch Tim Strobel will in den Kreistag

Auf das Spitzentrio folgen der 22-jährige Ortsvereinsvorsitzende Tim Strobel (Engen) auf Platz 4, DGB-Kreisvorsitzender und Gemeinderat Klaus Mühlherr (Mühlhausen-Ehingen), Jean Claude Tsimba (Tengen) und Michael Krause (Mühlhausen-Ehingen) auf dem siebten Platz.

„Wir treten am 26. Mai mit einer vielfältigen Liste aus alten und neuen Gesichtern an“, wird Spitzenkandidat Marian Schreier in der Presseinfo zitiert. „Wir wollen gestalten!“ Denn gerade für die kleineren Gemeinden im Hegau sei ein gut aufgestellter Landkreis ungemein wichtig.

„Von einem guten Nahverkehrsangebot in die Nachbarkreise über eine flächendeckende digitale Infrastruktur bis hin zu einer soliden Gesundheitsversorgung in kommunaler Hand: Es gilt, jetzt die richtigen Weichen für unseren Landkreis zu stellen“, so Schreier.