"Nach dem Bad im aufgestauten Lauterbach wagte sich ein Biber an Land. Er verzehrte frisches Grün am Uferrand", berichtet der frühere, langjährige Tengener Bürgermeister Helmut Groß, der heute als Hobby-Fotograf meist schon frühmorgens unterwegs ist und dem SÜDKURIER immer wieder interessante Motive liefert.

"Die Biber sind in der Regel am Tag nicht zu sehen. Unter der aufgestauten Wasserfläche haben sie ihre Zugänge zu den unterirdischen Höhlen, die liegen aber im trockenen, oberhalb der Wasserflächen. Steigt durch Niederschläge das Wasser an, so öffnet er den Damm, damit sein Bau trocken bleibt", so Helmut Groß.

Biber sind bei Tageslicht selten zu sehen, wie frühmorgens am Lauterbach bei Tengen-Uttenhofen. Bild: Helmut Groß
Biber sind bei Tageslicht selten zu sehen, wie frühmorgens am Lauterbach bei Tengen-Uttenhofen. Bild: Helmut Groß | Bild: Helmut Groß

"Sinkt der Wasserspiegel, so schließt der Biber die Öffnungen. Nur in der Dämmerung, am frühen Morgen oder späten Abend kann man den Biber beobachten – eine gewaltige Größe, wie auf dem Bild zu sehen ist. Zum Fotografieren braucht man daher auch viel Glück", sagt Groß. Ein Bild, das in der Region einen Biber zeigt, gilt als absolute Rarität.