Die Feuerwehr in Wiechs am Randen, einer von vier Ausrückebereichen der im vergangenen Jahr umstrukturierten Tengener Feuerwehr, erhielt einen Mannschaftstransportwagen (MTW). In diesem Jahr soll noch ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) für Wiechs folgen. Dieser Ausrückebereich genieße aufgrund der Windkraftanlagen Priorität, wie Bürgermeister Marian Schreier erklärte.

Es ist Wolfgang Veit, dem Gesamtkommandanten der Tengener Feuerwehr, zu verdanken, dass der Ausrückebereich Wiechs am Randen so schnell und preiswert zu seinem Mannschaftstransportwagen kam, der nun offiziell von Bürgermeister Marian Schreier übergeben wurde. Der Wiechser Kommandant Herbert Stihl nahm den MTW offiziell entgegen. Veit hatte den günstig zum Verkauf stehenden Kleintransporter, der auch noch zufälligerweise in roter Feuerwehrfarbe lackiert war, im Internet entdeckt. Nach einigen Umbauten und Neubeschriftungen steht er nun wie aus dem Ei gepellt da. Der Bürgermeister lobte den Kommandanten, dass dieses Schnäppchen ergattert werden konnte, schließlich wurden dadurch Haushaltsgelder im fünfstelligen Bereich gespart.

Ausrückebereich Wiechs am Randen hat Priorität

In seiner Rede ging Schreier auch auf den Feuerwehrbedarfsplan ein. Im Kern gehe es darum, die Feuerwehren der Teilorte zu schlagkräftigen Einheiten zusammenzufassen. Zum Ausrückebereich Tengen gehören neben der Stadt selbst Talheim, Uttenhofen und Blumenfeld. Watterdingen und Weil bilden einen weiteren Ausrückebereich, Büßlingen und Beuren den dritten, Wiechs am Randen ist der Standort des vierten. Wiechs genieße aufgrund der Windkraftanlagen Priorität, wie der Bürgermeister ergänzte, und sei zudem am weitesten von der Kernwehr in Tengen entfernt. Zu den noch ausstehenden Investitionen gehörten zwei Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Wasser, eines davon für Wiechs am Randen, wie Schreier wissen ließ. Um Geld zu sparen, habe man diese gemeinsam mit Hilzingen ausgeschrieben, das auch einen TSF-W benötige, wie er ergänzte.