Das Bürgerhaus in Weil sei weit mehr, als nur eine Räumlichkeit für Veranstaltungen, betonte Bürgermeister Marian Schreier beim Festakt zum 25-jährigen Bestehen im Tengener Stadtteil. Es stelle den Mittelpunkt von Weil dar. „Es ist eine Begegnungsstätte für jeden, der an der Dorfgemeinschaft teilhaben möchte“, so Schreier.

„Es ist eine Begegnungsstätte für jeden, der an der Dorfgemeinschaft teilhaben möchte.“ Marian Schreier, Bürgermeister von Tengen
„Es ist eine Begegnungsstätte für jeden, der an der Dorfgemeinschaft teilhaben möchte.“ Marian Schreier, Bürgermeister von Tengen | Bild: Elmar Veeser

Jeder habe seine persönliche Geschichte, seine Erinnerung zum Bürgerhaus, wie der Tengener Bürgermeister ergänzte – auch er selbst: Beim Wahlkampf vor vier Jahren habe er viele Hausbesuche gemacht und sei natürlich auch in Weil unterwegs gewesen. Doch habe es an diesem Tag so furchtbar geschneit, dass er bei den Bürgern als Schneemann im Hausflur aufgetaucht sei. Dadurch sei er damals unfreiwillig mit dem Bürgerhaus in Berührung gekommen, da er sich dort habe unterstellen können.

Gute Nachrichten für die Weiler hatte er zum Schluss noch im Gepäck und versprach, dass der Außenbereich des Bürgerhauses überdacht werde.

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Ortsvorsteher Roland Meßmer ging in seiner Ansprache zum 25-jährigen Bestehen des Bürgerhauses in Weil auf die Entstehungsgeschichte des Gebäudes ein. Früher sei dort unter anderem der Farrenstall gestanden, wo, wie der Name schon sage, die ortseigene Bullentierhaltung betrieben worden sei.

Farrenstall macht Platz für Neues

Um Kosten zu sparen, hätten viele Weiler selbst beim Abriss der alten Gebäude angepackt und so mehr als 600 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Die Kosten der vom Architekten Rainer Wezstein geplanten Begegnungsstätte für die Weiler Bürger habe sich damals auf rund 880 000 Mark inklusive der Außenanlagen belaufen. Dank verschiedener Zuschüsse und dem Verkauf des alten Schulhauses habe schließlich eine Investition von 200 000 Mark ausgericht, um den Bau zu vollenden.

Für den festlichen Rahmen der Jubiläumsfeier sorgte der Gemischte Chor Weil unter der Leitung von Larissa Malikova, der kurz zuvor auch schon den feierlichen Festgottesdienst mit Pfarrer Harald Dörflinger, der ausnahmsweise im Bürgerhaus zelebriert wurde, musikalisch untermalt hat.

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