In der Weihnachtszeit haben Wunder ja Tradition. Und ein kleines Wunder wurde nun der Stadt Stockach zuteil, als diese einen Tag vor dem gestrigen Impftag in der Jahnhalle weitere 40 Dosen Impfstoff erhielt: Die Ärzte Marc Nagel und Iris Gattering von der Hausarztpraxis Hohenfels hatten Impfstoff von der dortigen Impfwoche (in der vergangenen Woche) übrig und vergaben diesen kurzerhand an die Stadt Stockach.

Zwei Erst- und zwei Zweitimpfungen beim Impftag

Hauptamtsleiter Hubert Walk hatte die Öffentlichkeit hierüber informiert, der SÜDKURIER berichtete. Mit Hilfe des zusätzlichen Impfstoffs aus Hohenfels könne man nun bis zu 190 Menschen impfen, statt nur 150, sagte Christiane Küppers, Mitarbeiterin vom Hauptamt der Stadt und für die Organisation des Impftags zuständig.

„Innerhalb einer Stunde waren am Freitag gleich alle Termine vergeben“, sagte Küppers. Umso größer die Freude darüber, dass nun weitere 40 Dosen hinzukamen. „Und nun schauen wir, ob wir alle 190 Dosen verimpfen können“, sagte Küppers gestern.

Die Atmosphäre in der Jahnhalle beim Impftag war ruhig und entspannt. Aufgrund der zeitlichen Taktung, welche Christiane Küppers gemeinsam mit Nina Mattes geplant hatte, kam es auch nicht zu einer Warteschlange. Geimpft wurde übrigens ausschließlich mit dem Vakzin von Moderna.

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Laut Christiane Küppers wurde dies bei den meisten Impflingen als Booster verimpft. Lediglich zwei Erst- und zwei Zweitimpfungen habe es gegeben. Die Altersstruktur reichte von Ü30 bis zum Jahrgang 1936.

Die Organisation des Impftages hatte bei der Stadt Stockach gelegen. Das Stockacher Krankenhaus entsandte zwei Ärzte und eine Krankenschwester, um die Impfwilligen aufzuklären und zu impfen. Das Vakzin Moderna, 150 Impfdosen, war durch die Stockacher Krankenhausapotheke bestellt worden, hinzu kamen dann die unverhofften 40 Dosen aus Hohenfels. Praktischerweise, so freute sich Christiane Küppers, hatte das Krankenhaus auch eine Software bereitgestellt, mit der sich sogleich die digitalen Codes für die Geimpften ausdrucken ließen.