Altlasten des früheren Stockacher Gaswerks beschäftigen die Fachleute nach wie vor. So hat der Stockacher Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung erneut einen Auftrag für eine Sanierungsuntersuchung an die Firma HCP aus Radolfzell erteilt.

Das Angebot für weitere Erkundungen beläuft sich auf etwas mehr als 59.000 Euro, was eine überplanmäßige Ausgabe von 55.000 Euro aus dem städtischen Haushalt nach sich zieht. Das Gremium stimmte ohne Sachvortrag oder Aussprache einstimmig zu.

Laut der Sitzungsvorlage hat sich bei früheren Untersuchungen durch das Unternehmen gezeigt, dass sich der überhöhte Cyanid-Gehalt im Grundwasser, der auf das frühere Gaswerk zurückgeführt wird, mikrobiologisch abbauen lasse. Nun gehe es um eine weitere Bohrkampagne und weitere Beprobung an der Stelle.

Das Landratsamt Konstanz halte die weitere Erkundung für notwendig, heißt es in der Vorlage weiter. Und dieses Jahr gebe es noch einen Zuschuss von 50 Prozent sowie eine Vergünstigung durch die bis Ende des Jahres Corona-bedingt verminderte Mehrwertsteuer.