So sollte es laufen zwischen der Heinz-Sielmann-Stiftung und den Kommunen: Die Naturschutzorganisation gibt einen Impuls, stellt Fachkenntnis und Know-how zur Verfügung und die Gemeinden beteiligen sich oder werden selbst aktiv. Und so lief es in Stockach mit Bürgermeister Rainer Stolz, und dem Geschäftsführer der Heinz-Sielmann-Stiftung, Michael Beier.

Bei Beiers Besuch in Seelfingen waren Stockacher Stadträte und Vertreter des Seelfinger Ortschaftsrates dabei. Das dort geschaffene Gewässer wurde im zehnten Jahr seines Bestehens und im 15. Jahr des Biotopverbundes Bodensee offiziell auf den Namen Heinz-Sielmann-Weiher getauft.

Büro der Stiftung jetzt in Überlingen

„Damit der Name Heinz Sielmann nicht verblasst“, erklärte Michael Beier. Er war aus Berlin angereist, um gleich zwei weiteren Weihern – bei Frickingen und Rielasingen – den Namen des deutschen Tierfilmers zu geben und den Umzug des örtlichen Büros der Stiftung von Stockach nach Überlingen zu begleiten. Dort arbeiten die Mitarbeiterinnen vor Ort, Julia Brantner und Johanna Dodillet, ab sofort.

„Das veränderte Bewusstsein ist fast noch wichtiger als der Teich selbst“, so Bürgermeister Rainer Stolz. „Das gefällt uns sehr gut.“ Tatsächlich sei es der Heinz-Sielmann-Stiftung mit zahlreichen kleinen Bausteinen gelungen, Bedenken in der Bevölkerung auszuräumen.

„Vielen Menschen ist damit deutlich geworden, wie die Dinge miteinander zusammenhängen.“ Die Präsenz der Bürgervertreter zeige das Interesse an den Projekten in und um Stockach. Dabei hatte die Stiftung den Kreis wegen der Corona-Pandemie bewusst klein gehalten.

Besondere Naturräume im Süden

„Es ist eine tolle Sache, Sie als Partner zu haben“, erklärte der Stockacher Schultes an Geschäftsführer Michael Beier gewandt. Der zeigte sich einmal mehr angetan von der Kleinteiligkeit der Naturräume im Süden, die ihm auf der Zugfahrt von Berlin an den Bodensee deutlich vor Augen geführt worden sei. Die Natur sei auch ein „wichtiges Juwel“ für den Tourismus hierzulande, betonte Beier.

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