Auf einem Telefonmast gegenüber der Kirche in Raithaslach haben Störche in diesem Jahr ein neues Nest gebaut und erfolgreich Nachwuchs bekommen. Ein bereits recht großes Küken sitzt im Horst. Es sollen ursprünglich drei gewesen sein, doch es kam nur das eine durch.

Ringnummer erklärt die Herkunft

Einer der Elternstörche kommt aus der Gegend. Die Abfrage der Ringnummer A1V06 mit dem Kürzel DER, das für Deutschland Vogelwarte Radolfzell steht, hat ergeben, dass dieser Ring am 19. Juni 2017 an einen damals noch nicht flugfähigen Jungstorch in Orsingen in einem Nest an der Mühle vergeben worden ist. Der Beringer war der Storchenexperte Wolfgang Schäfle aus Böhringen.

Storch mit Nachwuchs in Raithaslach auf einem Telefonmasten gegenüber der Kirche.
Storch mit Nachwuchs in Raithaslach auf einem Telefonmasten gegenüber der Kirche. | Bild: Siegfried Kempter

Es ist nur nicht klar, ob es sich bei diesem Storch um ein Männchen oder Weibchen handelt. Aber er oder sie ist jetzt vier Jahre alt und hat im neuen Nest in Raithaslach erfolgreich gebrütet.

Nachwuchs im neuen Nest in der Breitene in Espasingen.
Nachwuchs im neuen Nest in der Breitene in Espasingen. | Bild: Familie Rieger

Espasinger Storch kommt aus Stahringen

Eine ähnliche Konstellation gibt es in Espasingen. In einem neuen Nest dort auf einem Strommast in der Straße „Breitene“ lebt ein Storch, der im Juni 2018 in Stahringen beringt worden ist und somit ebenfalls in einem Ort in seiner Geburtsregion ein Nest gebaut hat.

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