Für Schwimmbadgänger in Stockach brechen harte Zeiten an. Denn das Freibad im Osterholz wird am kommenden Sonntag, 13. September, zum letzten Mal in dieser Saison öffnen. Gleichzeitig bleibt das Hallenbad auch nach Schulbeginn am 14. September geschlossen. Der Wechsel vom Frei- ins Hallenbad findet dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht statt, wie die Stadtwerke Stockach als Bäderbetreiber mitteilen. Betroffen davon sind auch Schulen und Vereine, wie Steffanie Hornstein, bei den Stadtwerken für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, ergänzt. „Oberste Priorität für den Hallenbad-Betrieb hat die Sicherheit von Badegästen und Personal“, heißt es in der Pressemeldung weiter.

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Einen verbindlichen Termin für die Öffnung des Hallenbads gebe es derzeit noch nicht, heißt es in der Meldung. Ein Grund dafür ist, dass die derzeit gültigen Corona-Vorschriften für Bäder nur noch bis Sonntag, 13. September, gelten – also genau bis zum Tag bevor das Hallenbad normalerweise öffnen würde. Neue Vorgaben für die Zeit danach würden „mit Spannung erwartet“, heißt es in der Mitteilung. Der Betrieb eines Hallenbads in der Corona-Pandemie stelle höhere Anforderungen als der Betrieb eines Freibads.

Außerdem würden noch Abstimmungen mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Konstanz und verschiedenen Verbänden laufen, um einen Pandemieplan zu erstellen. „Auch mit den Schulen und Vereinen werden diesbezüglich dann Gespräche über mögliche Konzepte und Nutzungsmöglichkeiten des Hallenbades geführt“, wird Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Fürst in der Meldung zitiert.

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Und das Freibad? Dieses einfach länger offen zu halten, bis das Hallenbad öffnen kann, ist nicht möglich. Denn sofort nach der Schließung würden die Bauarbeiten für die Freibadsanierung beginnen, teilen die Stadtwerke mit. Würden diese verschoben, könnte der eng getaktete Zeitplan nicht eingehalten werden, sagt Hornstein. Der erste Schritt ist die Erneuerung des Schwallwasserbehälters für 108 000 Euro. Der Gemeinderat hat im Juli zugestimmt.