Es wird im Jahr 2021 eine Fasnacht geben. Das bekräftigt Narrenrichter Jürgen Koterzyna nach der Hauptversammlung des Hohen Grobgünstigen Narrengerichts zu Stocken. „Aber das Feiern wird anders sein als gewohnt“, sagte Koterzyna auf Anfrage.

Die Hauptversammlung der Gerichtsnarren fand Corona-bedingt mit etwas Verspätung und unter besonderen Rahmenbedingungen, aber nicht weniger würdig statt, wie es in einer Pressemitteilung des Narrengerichts heißt.

Michael Zehnle bleibt Laufnarrenvater

Dabei gab es nicht zuletzt auch einige Personalien zu klären. Gerichtsnarr Jochen Sigg hat laut der Mitteilung seinen Platz im Kollegium gekündigt. Dieser Platz kann neu besetzt werden, muss es aber nicht.

Außerdem standen die turnusgemäßen Wahlen an. Laufnarrenvater Michael Zehnle wird auch die nächsten drei Jahre weiter in dieser Funktion tätig bleiben und zweiter Mann im Narrengericht sein.

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Nachdem Stefan Keil bereits angekündigt hatte, nicht noch einmal als Narrenschreiber antreten zu können, wurde Marcel Reiser zum neuen Narrenschreiber gewählt.

Reiser wird daneben weiterhin auch als Archivar und Chronist im Kollegium tätig bleiben. Keil wiederum wird sich verstärkt um das Themen Narresome sowie um Schul- und Jugendthemen kümmern.

Bekenntnis zur Fasnacht 2021

Nach zwei Jahren als Beisitzer in der Vorstandschaft rolliert Harry Hahn aus dem erweiterten Gremium heraus. Hahn bleibt weiter Majordomus und kümmert sich um die Räumlichkeiten des Kollegiums. An seine Stelle tritt jetzt für zwei Jahre der Pritschenmeister Helmut Lempp.

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Bei der Versammlung im Bürgerhaussaal – der der das Vorstandsteam komplett entlastet wurde – gab es viel zu besprechen. Vor allem dies: Wie wirkt sich Corona auf die Vereinsaktivitäten aus?

Auch wenn es bis zur Fasnacht noch etwas hin ist, waren sich die Gerichtsnarren einig, dass eine Fasnacht 2021 auf jeden Fall stattfinden wird. Einzig die Form, Umfang und die Ausprägung der jeweiligen Veranstaltungen wird sicherlich den Corona-Erfordernissen angepasst werden müssen.

Für die Gerichtsnarren gab es bei der Versammlung Mund-Nasen-Schutzmasken und Anti-Corona-Verhaltensregeln.
Für die Gerichtsnarren gab es bei der Versammlung Mund-Nasen-Schutzmasken und Anti-Corona-Verhaltensregeln. | Bild: Narrengericht Stockach