Nach drei Jahren fand vor dem Winkelstüble in Wahlwies wieder ein Weihnachtsmarkt statt. 2019 war dieser Platz erstmals bespielt worden. Er hatte sich als heimelig erwiesen und die damaligen Standbetreiber waren im Folgesommer an den Bau zehn eigener Hütten gegangen.

Nach zwei Jahren Lagerzeit konnten diese nun endlich aufgebaut werden. Sie bildeten mit Tannengrün und Lichterketten geschmückt einen festlichen Rahmen.

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Wie immer gab es an den Ständen nur Selbstgefertigtes. Essens- und Getränkestände ergänzten das Angebot an handwerklichen Erzeugnissen aus Wolle, Stoff, Papier und Holz. Fast alle Standbetreiber stammten aus dem Ort.

Heiße Liebe kommt gut an

Martina Ketterer und Christoph Haas boten neben Tassen, Taschen und Kirschkernkissen auch Schnaps und Likör an. Sie staunten über den großen Zulauf schon am Nachmittag. Ihre „Heiße Liebe“, Likör mit Sahne und Zimt, war besonders begehrt.

Der Kochklub hatte sich mit Maultaschenburgern etwas Besonderes ausgedacht. Beim Musikverein gab es klassisch Grillwurst und kühle Getränke, beim Kindergarten Waffeln und Punsch. Tradition hat das Tiroler Gröstl von Heiko Handloser und Matthias Wochner.

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Aus Hindelwangen war Josef Braun mit seiner Tochter Elisabeth Heine dabei. „Mein Vater drechselt seit einem Jahr und ist das erste Mal überhaupt auf einem Weihnachtsmarkt“, verriet sie. Ihr gefiel der kleine Markt sehr, weil es so gemütlich zuging.

Auch Anna Ebner, die mit ihrer Freundin Katharina Honold Accessoires, Taschen und Schmuck präsentierte, lobte: „Das hier ist mal komplett anders als auf großen Märkten. Aber es läuft erstaunlich gut und macht viel Spaß.“

Genuss bis zum Schluss

Spaß hatten auch die vielen Besucher. Viele ältere saßen im Winkelstüble bei Kaffee und Kuchen. Einige junge Paare kamen erstmals mit ihrem Nachwuchs. Die Kindergartenkinder, das Handharmonikaorchester, der Musikverein und einige Kleingruppen umrahmten den Abend feierlich.

Die letzten Gäste standen noch zusammen, als die ersten Hütten abgeschmückt wurden.