Die heimische Wirtschaft ist aus vielen Gründen ein wichtiger Faktor für eine Stadt. Zum einen füllen ortsansässige Unternehmen die Stadtkasse mit Einnahmen aus der Gewerbesteuer, zum anderen sorgen sie für Arbeitsplätze vor Ort. Was die Stockacher Wirtschaft darüber hinaus zu bieten hat, das kann man in diesem Jahr wieder im Rahmen einer Tischmesse erfahren.

Am Sonntag, 18. September, werden die Unternehmen aus dem Raum Stockach nach drei Jahren Pause wieder einmal die Gelegenheit haben, sich von 10.30 Uhr bis 17 Uhr in der Jahnhalle der Öffentlichkeit zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen.

Veranstalter rechnen mit 70 Ausstellern

Bei der vergangenen Auflage der Tischmesse im Jahr 2018 waren rund 70 Aussteller vor Ort. „Das ist auch die maximale Kapazität, die wir in der Jahnhalle unterbringen können“, berichtet Sebastian Scholze von der Finanzverwaltung der Stadt Stockach. Man erhoffe sich dieses Jahr eine ähnliche Teilnehmerzahl.

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„Bisher sind schon 46 Unternehmen angemeldet und wir würden uns freuen, wenn noch weitere dazu kommen“, sagt Wirtschaftsförderin Regina Schlecker. Für sie ist es das erste Mal, dass sie die Stockacher Tischmesse organisieren darf. Für die vergangenen beiden Ausgaben in den Jahren 2016 und 2018 war noch Sebastian Scholze zuständig.

Die Besucher der Tischmesse erwarte auch bei der neunten Auflage wieder ein bunter Mix von großen Global-Playern bis hin zum kleinen Handwerksbetrieb. Eines ist jedoch für alle gleich: Als Präsentationsfläche steht ihnen nur ein Tisch zur Verfügung.

Stellenbörse gegen Fachkräftemangel

Begleitet werden soll das ganze von einem Rahmenprogramm, das sich auch auf den Außenbereich um die Jahnhalle erstrecken soll. „Wir wollen besonders auch Familien ansprechen“, erklärt Schlecker. Viele Menschen wüssten gar nicht, welche wirtschaftliche Vielfalt es in Stockach gebe. Eine solche Tischmesse biete eine gute Gelegenheit, diese kennenzulernen.

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Im Eingangsbereich der Jahnhalle soll es zudem eine Stellenbörse geben. Das sei ein wichtiger Punkt, denn der Fachkräftemangel bewege auch viele Stockacher Unternehmen noch immer sehr, berichtet Schlecker auf Nachfrage des SÜDKURIER.

„Daneben wollen wir eine Aussteller-Lounge auf der Empore der Jahnhalle einrichten, die den teilnehmenden Betrieben einen Raum bietet, um sich untereinander vernetzen zu können“, sagt Sebastian Scholze. Eine Anmeldung für Unternehmen, die sich bei der Tischmesse präsentieren wollen, ist noch bis zum 29. Juli bei der Wirtschaftsförderung möglich.

Die Wirtschaftsförderung soll gestärkt werden

Pünktlich zum Start der Vorbereitungen für die Tischmesse hat die Wirtschaftsförderung auch ein neues Logo erhalten, welches sich an den neuen Logos für die Abteilungen des Kulturamts orientiert. Damit soll die Wirtschaftsförderung auch wieder eine größere öffentliche Präsenz bekommen, nachdem die Stadt seit Ende des vergangenen Jahres erstmals eine eigene Stelle nur für die Wirtschaftsförderung eingerichtet hat.

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„Wir wollten mit dem neuen Logo auch die Marke Wirtschaftsförderung stärken“, erklärt Regina Schlecker. Sebastian Scholze fügt hinzu: „Das Thema ist in den vergangenen Jahren eher in den Hintergrund gerückt und soll jetzt wieder gestärkt werden.“