Diese Ausstellung ist nicht nur zum Anschauen, sondern vor allem zum Fühlen und dem Selbst-Ausprobieren: Unter dem Titel „Achtung Hochspannung – Experimente, Geschichten und Entdeckungen rund um den Strom“ geht es ab Dienstag, 14. Juli, im Stadtmuseum Stockach um das Thema Strom. Es ist eine Jubiläumsausstellung, da das Stockacher Stromnetz vor 100 Jahren in Betrieb gegangen ist.

Wanderausstellung und Lokales ergänzen sich

Im ersten Stockwerk des Museums gibt es eine Wanderausstellung aus Rinteln mit vielen Mitmach-Experimenten für Jung und alt zu sehen. Im oberen Geschoss geht es um die Geschichte der Elektrizität in Stockach – dort werden zum Beispiel Leihgaben und Fotos aus der Stadt zu sehen sein. Der Wanderausstellungs-Teil zeige viel Kultur- und Wissenschaftsgeschichtliches, erklärt dessen Kurator Tobias Deterding. Er kam vergangene Woche nach Stockach, um alles mit Stadtmuseumsleiter Johannes Waldschütz und seiner Museumsmitarbeiterin Sybille Trefflich aufzubauen.

Wanderausstellungs-Kurator Tobias Deterding tritt in die Pedale, um Strom zu erzeugen. Die Lampen zeigen an, wieviel er schafft. Stadtmuseumsleiter Johannes Waldschütz und Stadtmuseumsmitarbeiterin Sybille Trefflich schauen zu.
Wanderausstellungs-Kurator Tobias Deterding tritt in die Pedale, um Strom zu erzeugen. Die Lampen zeigen an, wieviel er schafft. Stadtmuseumsleiter Johannes Waldschütz und Stadtmuseumsmitarbeiterin Sybille Trefflich schauen zu. | Bild: Löffler, Ramona

Besucher können Strom erzeugen oder spüren

Es gibt zum Beispiel ein Fahrrad, mit dem die Besucher selbst Strom erzeugen können. Es wird auch eine Kabine mit einer Plasmakugel im Museum stehen. Große beleuchtete Schaukästen erläutern die Hintergründe.

Für den reinen Stockacher Teil hat Johannes Waldschütz zum Beispiel Leihgaben von ehemaligen Mitarbeitern des Badenwerks erhalten. Die Ausstellungsstücke auf beiden Stockwerken reichen vom 18. Jahrhundert bis in die heutige Zeit mit Photovoltaik. Die Stadtwerke Stockach fördern die Ausstellung.

Diese Figur aus verschiedenen Geräten gehört zur Ausstellung. Sie hat sogar eine Funktion. Von links hinten: Wanderausstellungs-Kurator Tobias Deterding, Stadtmuseumsmitarbeiterin Sybille Trefflich und Stadtmuseumsleiter Johannes Waldschütz.
Diese Figur aus verschiedenen Geräten gehört zur Ausstellung. Sie hat sogar eine Funktion. Von links hinten: Wanderausstellungs-Kurator Tobias Deterding, Stadtmuseumsmitarbeiterin Sybille Trefflich und Stadtmuseumsleiter Johannes Waldschütz. | Bild: Löffler, Ramona

Aufgrund der Corona-Krise beginnt die Ausstellung ohne eine Vernissage. In den Räumen des Museums herrscht Maskenpflicht. Es werde auf alle aktuellen Hygiene-Standards und Vorgaben geachtet, erklärt Waldschütz.

Wie die Öffnungszeiten aussehen

Die Ausstellung beginnt am Dienstag, 14. Juli, und läuft voraussichtlich bis 14. November. Das Museum ist dienstags bis freitags von 10 Uhr bis 12 Uhr sowie 13 Uhr bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr offen. Es soll auch Führungen geben.